Balkonbeschichtung - so wirds gemacht

Balkonbeschichtung - so wirds gemacht

Die Wintermonate in Deutschland neigen sich dem Ende. Der Frühling erwacht und die Sommermonate stehen bevor. Grund genug für alle Eigenheimbesitzer, die ersten Blicke auf die eigenen Terrasse bzw. den Balkon zu werfen.

Die kalten und feuchten Wintermonate richtigen häufig größere Schäden, z.B. in Form von Rissen an. Nach einigen Jahren muss der Bodenbelag somit meistens saniert werden. Um in den nächsten zwanzig Jahren keinen weiteren Überraschungen erleben zu müssen, empfiehlt es sich, sowohl auf hochwertige Materialien wie auch auf fachgerechte Durchführung der Arbeiten zu setzen.

Ersteres stellt

dabei meist kein Problem dar. Schwieriger ist es jedoch in den Monaten Mai - August noch kurzfristig an Fachkräfte zu gelangen, da deren Auftragsbücher gerade um diese Jahreszeit in aller Regel prall gefüllt sind. Außerdem ist die Beauftragung einer Fremdfirma regelmäßig mit hohen Kosten für Anfahrt und Arbeitszeit verbunden.

Mit etwas handwerklichem Geschick und der Einhaltung einiger Grundprinzipien kann eine neue Balkonbeschichtung
jedoch auch problemlos selbst vorgenommen werden. Handelt es sich um eine Sanierung, so müssen die obersten Schichten, z.B. Fliesen, Fliesenbetonbett oder Teppiche bis zur Betondecke entfernt werden.

Auf Grund der Abrissarbeiten entsteht leicht eine unregelmäßige Oberfläche, die sodann aufgefüllt und geglättet werden muss. Bei Neubauten ist dieser Schritt nicht erforderlich, es empfiehlt sich jedoch, die Betondecke im ersten Schritt gründlich zu reinigen. Idealerweise sollte die Oberfläche dabei abgefräst werden. Eine Maschine braucht hierfür nicht extra angeschafft zu werden, vielmehr kann diese auch für ein paar Stunden vom Fachhandel geliehen werden.

Insbesondere die Ecken und der Bereich um die Balkontür sind gründlichst zu bearbeiten. Dabei sollte nicht nur Schmutz, sondern auch alte Lack oder Farbenreste entfernt werden. Der Untergrund sollte sodann vor dem nächsten Schritt richtig austrocknen.

Als erste Schicht wird eine feine Sandschicht aufgetragen. Auch hier sollte insbesondere darauf geachtet werden, dass sämtliche Ecken erfasst sind. Als zweite Schicht ist sodann die Deckschicht aufzutragen, die wiederum einige Stunden aushärten sollte, bis darauf die Schluss-Schicht mehrfach aufzutragen ist.

Die letzte Schicht entspricht den individuellen Vorstellungen und kann entweder in Teppich, PVC oder auch Fliesen bestehen. Beim Fliesen sollte beachtet werden, dass eine mindestens fünf Zentimeter dicke Betonfliesenschicht aufgetragen werden muss in die die Fliesen sodann verlegt werden können.