Nachträglicher Balkonanbau mit Stahl oder Holz?

Nachträglicher Balkonanbau mit Stahl oder Holz?

Oftmals fehlt bei einem Altbau ein Balkon. Da ein solcher Außenbereich jedoch ein Stück Lebensqualität darstellt liegt die Überlegung nahe, ob ein Balkon nicht nachträglich angebaut werden kann? Die ist möglich und stellt auch gar keinen so großen baulichen Aufwand dar. Auch Mieter können bei ihrem Vermieter nachfragen, ob dieser ein solches Vorhaben unterstützen würde. Schließlich wird dadurch der Wert der Immobilie erhöht. Doch welche Möglichkeiten gibt es und welche Art von Anbau sollte man sich entscheiden? Soll der luftige Vorbau aus Holz oder aus Stahl bestehen oder gar aus

einer Kombination beider Werkstoffe? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.

balkon8 flWelche Art von Balkon soll es sein?

Freischwebend der Hängebalkon oder aufsitzend der Stehbalkon – zwischen diesen beiden Varianten kann man bei der Nachrüstung eines Balkons wählen. Beim so genannten Hängebalkon, der auch als Kragarmbalkon bezeichnet wird, werden tragfähige Außenwände
vorausgesetzt. Daran wird der Hängebalkon mit Hilfe eines Zugstabes befestigt. Dieser wird fest in der Außenwand verankert. Sind die Außenwände nicht tragfähig, dann kann man immer noch einen Stehbalkon nachträglich anbauen. Dafür sind jedoch Stützen und Fundamente notwendig. Innerhalb weniger Tage können vorgefertigte Vorstellbalkone recht unkompliziert fast überall angebracht werden. Ausgeführt werden können solche Balkone, vor allem in größeren Wohnanlagen auch als Stapelbalkone. Ihre Form kann meist sehr harmonisch in die Fassade einfügt werden, weil die Stützen mit der Konstruktion verschmelzen.

Baugenehmigung einholen

Der nachträgliche Anbau eines Balkons stellt eine Umbaumaßnahme am Gebäude dar. In der Regel ist für solche Arbeiten eine Baugenehmigung erforderlich. Mit den Unterlagen eines Statikers kann eine Baugenehmigung beantragt werden.

Vor- und Nachteile von Stahl und Holz

Sinnvoll es Stahl und Holz bei dem nachträglichen Anbau eines Balkones zu kombinieren. Aus dem robusten und massiven Werkstoff Stahl sollten dabei die Stützen, Kragarme bzw. Zugstäbe hergestellt werden. Holz eignet sich gut für die Verschalung des Geländers. Es verleiht dem Balkon ein rustikales ländliches Flair. Allerdings müssen Holzgeländer, um vor Verwitterung geschützt zu werden, regelmäßig gestrichen werden. Wer dies vermeiden möchte, sollte sich für ein Geländer aus Edelstahl entscheiden.