Bauplan für ein Gartenhaus

Bauplan für ein Gartenhaus Ein Gartenhaus ist ab einer bestimmten Gartengröße schon irgendwie ein Muss, denn irgendwo müssen die vielen Gartengeräte ja untergebracht werden und auch als Sitzgelegenheit für ein paar gemütliche Stunden mit Freunden ist so ein Garenhaus bestens geeignet.

Ein Gartenhaus kann man in fast jedem Baumarkt kaufen. Viel schöner ist es allerdings, sich ein Gartenhaus selbst zu bauen. Zudem ist es eine meist günstigere Alternative zu den fertigen Gartenhäusern. Jedoch ist der Selbstbau auch mit einigen Mühen und vor allem Geduld verbunden. So muss z.B. das Holz, vorzugsweise Lärchenholz,

im Sägewerk zugeschnitten und dann abgelagert werden. Die Trocknungszeit beträgt mindestens 12 Monate.

Anschließend werden die Bohlen gehobelt und die Nut gefräst. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss beachtet werden, dass ein Gartenhaus ab einer bestimmten Größe baugenehmigungspflichtig ist. Nähere Informationen hierzu erteilt das lokale Bauaufsichtsamt. Ist hierbei alles unter Dach und Fach geht es daran, ein Fundament anzulegen. Sinn macht es hierbei, das Gartenhaus auf
ein Streifenfundament zu stellen, da sich hierbei ein waagerechter Untergrund erstellen lässt und der weitere Aufbau wesentlich erleichtert wird.

Des Weiteren sorgt ein Streifenfundament für eine gute Belüftung und die Holzteile stehen nicht im Wasser. Die Fundamentgräben müssen nun ausgehoben werden, wobei besonders sorgfältig gearbeitet werden muss, da die aufliegenden Hölzer für den Boden ca. 1,5 Zentimeter über dem Fundament herausragen sollten. In Lagen von ca. 15 Zentimetern wird dann der Beton in den Graben eingebracht. Das Fundament wird nach dem Trocknen mit einer Teerpappe abgedeckt, was eine aufsteigende Feuchtigkeit in das Holz verhindert. An den Seiten sollte die Teerpappe zwei Zentimeter überragen.

Dann werden die Bodenbalken zugeschnitten und ineinander gelegt mit je zwei Schrauben je Verbindung verbunden, sodass ein Gitter entsteht. Anschließend wird die Konstruktion mit einer Holzschutzlasur imprägniert.

Ist die Unterkonstruktion fertig, gilt es, die Blockbohlen aufzubringen. Ist dies erledigt, werden die Wände aufgestellt, wobei besonders darauf zu achten ist, dass der waagerechte Stand der Wände ständig mit einer Wasserwaage kontrolliert wird. Zu berücksichtigen sind auch Fenster und Türen. Stehen die Wände, wird das Dach konstruiert und aufgebracht. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Stellen geschlossen sind, damit es nicht hineinregnen kann. Nun gilt es nur noch, die Fenster und Türen einzubauen und dann kann man sich schon mit der Inneneinrichtung beschäftigen.