Gartenbank selber bauen - Material und Kurzanleitung

Gartenbank selber bauen - Material und Kurzanleitung

Eine Gartenbank gehört einfach in jeden Garten, denn schon seit jeher zählt diese zu den traditionellen Gartenmöbeln. Ob nun an einer schattigen Stelle oder an einem sonnigen Standort, eine selbstgebaute Gartenbank ist der ideale Blickfang.

Vor dem Bau jedoch steht der Entwurf, und der könnte nicht einfacher sein: vier Beine, zwei Armlehnen, für die Sitzfläche genügend Latten, fünf Träger und die Rückenlehne.

Jedoch sollten Sie bei Ihrem Entwurf unbedingt darauf achten, das relativ wenig Hirnholz dem launischen

Wetter ausgesetzt wird.

Material:

Für eine rustikale Gartenbank ist haltbares bzw. strapazierbares Hartholz ohne Frage das beste Material, ganz besonders dann, wenn die Bank ganzjährig draußen stehen soll. Hartholz ist jedoch teuer und nicht ohne weiteres zu beschaffen. Zu guter letzt werden Sie vielleicht doch Weichholz nehmen. Länger hält auf jeden Fall druckimprägniertes Holz. Während der Montage alle Schnittkanten zusätzlich mit Holzschutzmittel behandeln. Dabei besonders auch das poröse Hirnholz berücksichtigt.

Sie benötigen:

Druckimprägniertes Weichholz
Bandmaß, Bleistift, Anschlagwinkel
Säge, Schmirgelpapier, Markierlehre
Bohrmaschine, Bohrer, Versenker
Stifte, Hartholzdübel, wasserdichter Holzleim
Holzhammer, Schraubenzieher, Schrauben
Locheisen, Hammer, Nägel, Dorn
Holzkitt für draußen
Beize für Astlöcher
Holzschutzlack oder -farbe, Pinsel

Schneideliste für die rustikale Bank

/>Hinterbeine:      Länge 77 cm
Vorderbeine:     Länge 59,5 cm
Lange Träger:   Länge 105 cm
Kurze Träger:   Länge 45 cm
Armlehnen:      Länge 50 cm
Kantholz:         Länge 105 cm
Rückenlehne:   Länge 35,5 cm
Sitzfläche:        Länge 105 cm
Querlatte:         Länge 120 cm

Erste Schritte:

Beim Bau der Sitzbank fängt man mit den vorderen und hinteren Rahmenteilen an, d.h. mit den Beinen und den langen Trägern.

1.Alle Bauteile aufzeichnen und zuschneiden. Schnittkanten abschmirgeln. Alle Kanten mit feinkörnigem Schmirgelpapier leicht abrunden, damit keine Splitter entstehen.
2.An beiden Enden der langen Träger zwei Löcher mit einem Abstand von 2,5 cm bohren stifte einsetzen und die Dübellöcher an den Beinen markieren. Auch dort bohren.
3.Etwas wasserfesten Holzleim in die vorgebohrten Dübellöcher in den Beinen geben. Die vier Holzdübel einsetzen und mit dem Holzhammer sanft hineinschlagen.
4.Stifte aus den Dübellöchern in den Trägern herausziehen. Holzleim auftragen. Mit dem Holzhammer und einer Unterlage. Mit dem Holzhammer und einer Unterlage aus Abfallholz Teile ineinander schlagen.

Gartenbank zusammenbauen

1.Dübel in die Enden des mittleren Sitzflächenträgers verleimen und entsprechende Dübellöcher in den Querträger vorbohren. Vorbereitete vordere und hintere Rahmenteile verbinden, indem Sie den Sitzflächenträger befestigen und die beiden Endträger mit den Beinen verleimen und verschrauben.

2.In einem Ende der beiden Armlehnen Dübel verleimen und entsprechende Dübellöcher in den hinteren Beinen vorbohren. Lehne mit den hinteren Beinen verbinden.

3.In die Armlehnen je zwei Schraublöcher vorbohren, dann ca. 2 cm tief aufbohren, damit die Schrauben versenkt und durch Holzkappen verdeckt werden können.

4.Schrauben tief eintreiben, um die Armlehnen mit den Vorderbeinen zusammenzufügen. Schrauben festziehen, um die Teile fest miteinander zu verbinden.

5.Mit dem Locheisen aus einem Stück Holzverschnitt vier Kappen ausstanzen, die in die aufgebohrten Löcher passen. Holzleim auftragen und kappen einschlagen, um die Schrauben zu verdecken.

6.das Kantholz mit

dem hinteren Querträger verleimen und verschrauben. Die Latten für die Rückenlehne verleimen und vernageln. Nagelköpfe mit dem Dorn eintreiben und mit Holzkitt verdecken.

7.Die Querlatten für die Sitzfläche mit dem Mittelträger und den Endträgern ebenso verbinden. Hintere Latte mit der Rückenlehne bündig setzen. Vordere Latte vorne leicht überstehen lassen.

8.Wenn Sie die Bank lackieren und nicht beizen wollen, sollten Sie zunächst die Astlöcher trotzdem mit Beize vorbehandeln.

9.Jetzt wird nach Wunsch gestrichen. Lack oder Farbe in alle Fugen gut einpinseln. Wenn der erste Anstrich trocken ist, wird der Schlussanstrich aufgetragen.