Gartenlaube - Bauplan, Bauanleitung

Gartenlaube - Bauplan, Bauanleitung

Bei einer Gartenlaube oder auch einem Pavillon handelt es sich um ein kleines, offenes Gebäude. Im Gegensatz zu einem Gartenhaus ist dies mehr ein regen- und sonnengeschützter Unterstand.
Der Bau beginnt in erster Linie mit der Wahl des Standortes. Dieser muss geebnet werden, damit der Pavillon hinterher nicht schief steht. Ob hier nun gepflastert wird oder nur eine Ebene in die Erde gestampft, spielt dabei keine Rolle.

Auf die Ebene kommt die Bodenplatte der Gartenlaube. Diese muss der Form der Laube entsprechen. Also eine viereckige Gartenlaube bekommt eine viereckige Bodenplatte,

eine sechseckige Gartenlaube eine sechseckige Bodenplatte und so weiter.

Auf der Bodenplatte werden die Rahmenelemente befestigt, die später das Dach halten, also die Ecken der Gartenlaube, wenn man es so nennen möchte. In die vertikalen Rahmenelemente werden Verbindungsnuten eingesägt, damit die einzelnen Elemente zusammengesteckt werden können. Dies sollte von einem Tischler gemacht werden, damit der Winkel und die Länge stimmen.

An der Unterseite der Rahmenelemente werden einige Lagen Dichtungsbahnen angebracht, damit das Holz nicht feucht wird. Wenn alle Rahmenelemente verbunden sind und auch die Dichtungsbahnen angebracht, wird der Rahmen auf der Bodenplatte angebracht. Hier muss darauf geachtet werden, dass
der Überstand gleichmäßig ist, damit die Gartenlaube stabil ist. Wenn der Rahmen dann passend ausgerichtet ist, wird er mit einfachen Dübeln an der Bodenplatte festgeschraubt.

Als nächstes ist das Dach an der Reihe. Damit das Dach auf die Grundkonstruktion passt, sollten die Enden Ausklinkungen haben, damit das Dach einfach auf die Ecken der Grundkonstruktion gesteckt werden kann. Auch hier sollten die oberen Enden wieder eine Nute bzw. Aussägungen aufweisen, damit das Endstück für das Dach, die Knotenplatte, eingehakt werden kann. Diese Knotenplatte hält dann später die Sparren (die Basis der Dachkonstruktion, vier lange Balken). Sind die vier Sparren und die Knotenplatte passend angebracht, wird die Beschalung befestigt. Dies ist mit Hammer und Nagel möglich, besser und schneller ist allerdings ein Elektrotacker. Es gibt mehrere Arten von Beschalung, daher sollte sich der Kunde im Baumarkt darüber informieren.

Der einfachste Pavillon ist somit fertig - Er hat ein Boden und er hat ein Dach. Natürlich kann man aber auch hier noch Wände anbringen. Je nachdem ob halb hoch oder ganz hoch, müssen entsprechende Bretter vorbereitet werden. Diese werden mittels eines Brüstungsfeldes (eine Art Hilfskonstruktion) an Bodenplatte und ggf. am Dach befestigt. Ziergegenstände oder Fenster werden dann in die Konstruktion integriert und auch einfach an der Rahmenkonstruktion oder in den Wänden befestigt.