Hundehütte bauen - Bauplan & Bauanleitung

Hundehütte bauen - Bauplan & Bauanleitung

Eine Hundehütte ist ein Rückzugsort für die Tiere, wenn sie viel Zeit im Garten verbringen. Sie sind ein Rückzugsort, aber auch ein Lebensraum für den Hund, wenn er sehr viel Zeit draußen verbringt. 

hundehuette_flAuch ein Hund, der im Zwinger lebt, braucht eine gute Hundehütte. Eine Hundehütte muss natürlich an die Größe des Hundes angepasst werden. Ein großer Hund braucht viel mehr Platz als ein kleiner. Auch muss darauf geachtet werden, dass der Hund drinnen noch genug Platz hat, bequem

zu liegen und sich problemlos bewegen zu können. Eine isolierte Hütte ist sinnvoll, damit der Hund neben Schutz vor Regen auch Schutz vor Kälte hat.

Standort und Aufbau

Hat man eine Anleitung gefunden, kann sich der Bauherr an die Besorgung der benötigten Materialien machen. Diese finden sich normalerweise in jedem gut ausgestatteten Baumarkt. Im Allgemeinen benötigt man folgende Dinge für eine Hundehütte:

4 Vierkanthölzer, 2 Bodenplatten, 2 Leisten, 1 Rückwand, 1 Vorderwand, 2 Seitenwände, 1 Dachplatte, 1 Styroporplatte (für die Isolierung), Bitumendachschindeln oder Dachpappe, Schrauben und verzinkte Nägel.

Multiplex-Platten bieten sich für den Bau einer Hundehütte an, wobei auch verleimte Sperrholzplatten möglich sind. Wichtig ist nur, dass der Leim wasserfest ist. Sie sind nicht teuer und leicht zu
verarbeiten. Zudem halten sie den Wetterbedingungen relativ gutstand.Die benötigten Holzplatten können zumeist auch direkt im Markt zurechtgeschnitten werden. Neben den Platten werden auch noch Leisten benötigt, für das Dach und zum Verschrauben der Seitenwände mit dem Boden bzw. der Seitenwände mit dem Dach.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Hundehütte aufzubauen. Man kann sie kleben oder auch verschrauben. Entscheidet man sich für den Kleber, muss darauf geachtet werden, wasserfesten Kleber zu verwenden, damit die Hundehütte nicht bald wieder auseinanderfällt. Begonnen wird zumeist mit der Bodenplatte. Die Vierkanthölzer werden in den Rahmen geschraubt und unter einer der beiden Platten montiert. Darauf werden die Randleisten befestigt, zwischen welche dann die Styroporplatten gelegt werden. Diese dient als Dämmung. Danach wird die zweite Bodenplatte angeschraubt.

Die Wände werden dann ähnlich vorbereitet. Aus einer der schmalen Seitenwände muss der Eingang der Hundehütte geschnitten werden. Die Hütte sollte an einer Seite höher als an der anderen Seite sein, damit das Regenwasser abfließen kann. Sind alle Teile vorbereitet, können sie miteinander verschraubt werden. In diesem Bauplan hat die Hundehütte dann ein flaches Dach, an dem das Regenwasser abfließen kann.

Wird der Hundehütte ein Giebeldach aufgesetzt, werden an die schmalen Seitenwände entsprechende Streben angebracht, auf welche dann die Dachplatten gelegt werden. Diese werden dann festgeschraubt, wobei der Bauherr sich entweder Hilfe holen sollte oder eine Seite der Platten mit einer Schraubzwinge fixiert, damit er die andere Seite verschrauben kann. Ein solches Giebeldach sollte dann mit einer teerbeschichteten Dachpappe abgedeckt werden. Bevor diese festgeschraubt wird, sollte sie leicht erwärmt werden, damit man sie besser bewegen kann.