Lichtgraben bauen und gestalten

Lichtgraben bauen und gestalten

Der Lichtgraben gewinnt beim Hausbau zunehmend an Bedeutung. Denn immer weniger Menschen wollen auf das Kellergeschoss im eigenen Haus verzichten. Dabei soll der Keller aber nicht nur einfach ein Abstellraum sein, sondern die Wohnfläche vergrößern. Häufig wird dafür ein Partyraum oder auch ein Büro im Keller eingerichtet. Dass gerade für solche Räumlichkeiten auch möglichst helles Tageslicht benötigt wird, dürfte sich Jedermann selbst erschließen. Doch wie kann man Licht in den Keller bringen? Am besten gelingt dies mit hochliegenden Fenstern und einem Lichtgraben, der rund um das Kellergeschoss gezogen wird.

Lichtgraben: Diese Materialien lassen

sich nutzen


Um einen Lichtgraben herzustellen, eignen sich vielfältige Materialien. Besonders beliebt ist aber Naturstein, da damit dem Vorgarten noch einmal ein besonders schönes Aussehen verliehen werden kann. Aber genauso der Bau einer Mauer mit Pflanzringen und einer hübschen Bepflanzung kann sich für den Lichtgraben als äußerst positiv erweisen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, L-Steine
oder Quadersteine zu verwenden. Besonders wichtig ist es, die für sich am besten passende Lösung zu finden, wobei die Außenfassade des Hauses bedacht werden muss, aber genauso die Nachbarbebauung.

Lichtgraben: Darauf ist zu achten

Wichtig beim Lichtgraben: Er sollte zwei bis drei Meter Abstand vom Haus erhalten, damit ausreichend Licht in den Kellerraum fließen kann. Außerdem ist eine gute Entwässerung vor dem Kellerfenster unbedingt vonnöten, da sonst das Kellergeschoss schnell mit Wasser vollläuft, sobald ein starker Platzregen herein bricht. Schön ist es zudem, wenn der Lichtgraben mit hellem Kies oder anderen dekorativen Steinen gestaltet wird.

Wichtig hierbei: Der Bodenbelag beim Lichtgraben sollte möglichst hell gewählt werden, da dann auch mehr Licht in die Kellerräume gelangt.

Beim Bau des Lichtgrabens kommt es natürlich auf die verwendeten Materialien an. Pflanzringe können meist bedenkenlos übereinander gestapelt werden, wobei für eine ausreichende Stabilität auch die notwendigen Fixierungen vorgenommen werden sollten. Bei einer Natursteinmauer wird es bereits schwieriger, hier sollte man sich Hilfe vom Fachmann holen oder sich in Foren im Web erkundigen, wie der korrekte Aufbau aussieht.