Bauanleitung: Nistkasten bauen

Bauanleitung: Nistkasten In den Frühlingsmonaten bietet es sich an, einen Nistkasten für Vögel zur Verfügung zu stellen. In diesem finden sie Schutz und können sorgenfrei brüten. Es muss sich dabei nicht um einen teuren Nistkasten aus dem Baumarkt handeln, vielmehr kann mit ein wenig Fleißarbeit ein eigener erstellt werden.

gas-flAlles was dazu benötigt wird ist Holz, wobei Sperrholz oder Spannplatten hierbei völlig Fehl am Platze sind.

Am besten verwendet man Holz mit einer Stärke von 20 mm. Buche, Tanne oder Fichte erweisen

hier gute Dienste, da sie äußert witterungsbeständig sind.

Größen der Einfluglöcher

Für heimische Vögel sollte der Nistkasten über die Mindestmaße 12 x 12 cm verfügen. Liegt
das Holz vor, kann auch schon los gelegt werden. Im ersten Schritt müssen die Einzelteile zurechtgeschnitten werden. Vorsicht ist jedoch beim Einflugloch geboten. Je nach vorherrschender Vogelart muss dieses auf die entsprechende Größe angepasst werden.

Folgt man den Empfehlungen der Naturschutzbunde Sumpf-, Tannen- und Blaumeisen benötigen mindestens 27 mm, Kleiber und Trauerschnäpper beispielsweise 32 mm und der Gartenrotschwanz benötigt sogar eine ovale Öffnung mit einer Höhe von 45 mm und einer Breite von 30 mm.

Nistkasten bauen

Die einzelnen Teile müssen anschließend verschraubt werden, wobei auf einen bündigen Abschluss zu achten ist.

  1. Zuerst Rück- und Seitenwände, dann der Boden, anschließend die Vorderwand. 
  2. Bei der Vorderwand ist darauf zu achten, dass diese nur mit zwei Schrauben befestigt wird, so dass der Nistkasten jederzeit geöffnet werden kann. 
  3. Anschließend noch das Dach drauf und fertig ist der Nistkasten. 

Es empfiehlt sich, statt Nägel Schrauben zu verwenden, da der Nistkasten auf diese Weise später leichter geöffnet und abgenommen werden kann, gerade in den Herbstmonaten, wenn die Reinigung fällig wird.

Wichtig sind auch Belüftungslöcher, diese sollten im Boden eingearbeitet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor Witterungseinflüssen schafft die Behandlung mit Leinöl. Von Chemikalien sollte aus Liebe zum Tier verzichtet werden, da die Gerüche das Brutverhalten negativ beeinflussen können.