Schneebar bauen - Grillen im Winter

Schneebar bauen - Grillen im Winter

Im Sommer bei schönem Wetter grillen kann Jeder. Das ist inzwischen nichts besonderes mehr. Im Winter, bei Schnee und Eis sieht das anders aus.

grillenMan muss aber sagen, es macht mindestens genau so viel Spaß, wenn nicht mehr. Da man im Winter meist schön längere Zeit nicht mehr gegrillt hat, schmecken Steaks und Würste meist besonders gut. Ein Highlight beim winterlichen Grillen ist eine Schneebar mit integriertem Grill. Zwar kann man natürlich seinen Grill ganz

normal aufstellen, aber so eine Bar ist schon mal was ganz spezielles. Auch das Bauen macht viel Spaß, besonders, wenn man Freunde und Familie zum Helfen mit einbezieht. 

Was braucht man für eine Schneebar?

Zunächst erst einmal eine Menge Schnee. Dessen Beschaffenheit ist wichtig. Zerbröselt er, wird es schwierig. Wasser ist ebenfalls notwenig, um alles zu verfestigen. Wenn man Schnee heranschaffen muss, ist eine Schubkarre praktisch. Auf jedem Fall werden Schneeschieber, Schaufeln und ähnliches benötigt. In Mörtelwannen lässt sich auch eine Menge Schnee transportieren und schon vorformen. 

Möglichkeiten eine Bar zu bauen

Man kann eine Verschalung bauen, dort Schnee hineinschaufeln und dann die Masse mit Wasser verdichten, welches man einsprüht oder vorsichtig
übergießt. Ist alles fest, kann die Verschalung entfernt werden. Nun kann die Schneebar noch schön zurechtgemacht werden. Ränder werden begradigt, ebene Flächen geglättet und ähnliches. Hierfür kann ebenfalls Wasser genutzt werden. Innen kann man Nischen oder Fächer für die Flaschen und andere Gerätschaften ausarbeiten, wie in einer richtigen Bar. Als Verschalung reichen zwei Holzplatten, Spanplatten oder etwas ähnliches, die parallel zueinander aufgestellt werden. Es geht auch ohne Verschalung. Man schippt allen Schnee auf einen Haufen und verdichtet die Masse mit Wasser.

Anschließend muss alles weg, was nicht zur Bar gehört. Man schnitzt sozusagen die Bar heraus. Diese Arbeit ist viel zeitintensiver und anstrengender. Erst schafft man Schnee ran und dann schafft man ihn wieder weg, sehr ineffektiv. Besser ist es dann, Schnee zu pressen und zwar in viereckigen Mörtelwannen. Man erhält Quader, die wie Ytongsteine zum Bauen verwendet werden können. Man schichtet sie einfach auf. Die Zwischenräume kann man, muss man aber nicht, mit Schnee auskleiden. Über alles kommt Wasser zum Stabilisieren und haltbar machen. Der Grill kann übrigens gleich mit eingebaut werden. Einfacher ist es natürlich, den Grill separat aufzustellen. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Grillen im Winter

Grillen kann man ebenso wie im Sommer. Will man aber auch draußen essen, hat das den Nachteil, dass alles schnell kalt wird. Man muss also fix sein. Am besten fängt man auch nicht mit Besteck an, sondern isst gleich aus der Hand. Wurst oder Fleisch wir  in ein Brötchen gepackt, Soße drauf und reingebissen. So lässt es sich aushalten und in die andere Hand passt ein Becher Glühwein. Tolle Salate und andere Beilagen wie im Sommer sind unpraktisch, es sei denn, man verlegt das Speisen dann nach drinnen. Jeder kann das halten wie er will. Die einen lieben das Urtümliche draußen, die anderen essen lieber bequem im Sitzen, am warmen Ofen. Wir wünschen in jedem Fall guten Appetit und viel Spaß beim winterlichen

Grillen!