Fahrradunterstand bauen - Ideen

Fahrradunterstand bauen - Ideen Fahrrad sicher abstellenWo sollte das Fahrrad am besten untergestellt werden? Diese Frage stellen sich viele Radfahrer immer wieder. Denn kaum zu Hause angekommen, steht der Drahtesel oft im Weg herum. Damit dies künftig nicht mehr der Fall ist, empfiehlt es sich, einen Fahrradunterstand zu bauen.

Die Ideen sind hier zahllos. Möglich ist zum Beispiel, dass ein altes und nicht mehr benötigtes Gartenhaus kurzerhand zum Fahrradunterstand umgebaut wird. Hierzu kann auch die Türe ausgehängt oder verbreitert werden, damit das Unterstellen des

Rades noch einfacher wird.

Ein Fahrradunterstand kann aber auch auf andere Art und Weise gebaut werden. Zum Beispiel ist es möglich, eine Dachschräge im Freien mit einer wetterfesten Plane zu zuhängen, damit Regen und Kälte die Fahrräder nicht mehr angreifen können und so unter dem bis zum Boden gehenden Hausdach Platz finden. Besitzt das Haus allerdings ein anderes Dach, so entfällt diese Idee.

Ein Fahrradunterstand kann aber auch aus Holz selbst gebaut werden, hier sollte man beachten, dass die Fläche für die Fahrräder später aber auch groß genug ist. Auch aus Glas kann ein Fahrradunterstand bestehen. Dann sieht er besonders modern aus und ist besonders bei bereits ziemlich überfüllten Gärten oder Höfen nicht ganz so auffällig. Hier kann man sich vom Glaser diverse Glasplatten zuschneiden lassen und diese dann zum Beispiel mit Pfosten aus Edelstahl entlang der bestehenden Hauswand anbringen.

Eventuell hat der Glaser sogar noch ein paar Reste übrig, die es kostengünstig oder sogar umsonst für den Heimwerker zum Mitnehmen gibt. Auch alte Gerüstteile, die besonders robust sind und mit einer entsprechenden Verschalung oder einer stabilen Plane verdeckt oder verschlossen werden sind eine gute Idee für den Fahrradunterstand.

Die Ideen sind hier unendlich. Wichtig ist - egal wofür man sich entscheidet - jedoch, dass der Fahrradunterstand mit einer Tür und einem Schloss gesichert ist, damit Langfinger keine Chance haben und die Fahrräder unbeschädigt bleiben und auch nicht geklaut werden.

Gartenhaus als FahrradboxDie Möglichkeiten zum Bau
eines Fahrradunterstandes für ambitionierte und weniger ambitionierte Heimwerker im Überblick:


Der versierte Heimwerker baut seinen Fahrradunterstand selbstverständlich selbst, aus einzeln selbst zusammengestellten Materialien, Bauanleitungen gibt es im Internet.

Für den weniger geübten Heimwerker gibt es vorgefertigte Bausätze für Fahrradunterstände zu kaufen, die dann nur noch zusammengesetzt werden müssen. Diese werden aus Holz angeboten, immer dann schön, wenn es in Ihrem Garten auch Gartenmöbel oder Zaunelemente aus Holz gibt.  Es gibt jedoch auch Bausätze für Fahrradunterstände aus wetterfest behandeltem Metall, die den Vorteil haben, dass Sie sich nicht um Wetterschutz kümmern müssen.

Welche dieser Variationen Sie wählen, ist eine Frage des Designs, Holz wirkt meist etwas rustikaler, während die Fahrradunterstände aus Metall sehr elegant wirken können. Sogar Kombinationen aus beiden Materialien werden angeboten, mit Metallprofilen als tragende Elemente und Wänden aus Holz zum Beispiel.

Natürlich können Sie bei beiden Arten von Fahrradunterständen aus Modellen in verschiedensten Größen wählen.
Außerdem werden unterschiedliche Zugänge angeboten, und vielleicht können Sie auch noch weitere Innenelemente gebrauchen, wie Abstellkörbe oder Wandhaken. Mit sehr wenig handwerklicher Arbeit kommen Sie davon, wenn Sie einen

existierenden Fahrradständer mit einem Dach versehen, auch dafür werden praktische Bausätze angeboten. Wenn Sie sich überhaupt nicht zu den Heimwerkern zählen, kaufen Sie sich einfach eine komplett fertige Fahrradbox.
 
Was Sie beim Bau eines Fahrradunterstandes beachten sollten und welche Vorteile er Ihnen bringt:
  • Wenn Hausratversicherung oder Fahrradversicherung auch bei einem möglichen Diebstahl aus dem Fahrradunterstand zuständig sein sollen, sollten Sie Ihre Bauplanung vorher schriftlich mit der Versicherung abstimmen, bis hin zur eingesetzten Türsicherung.
  • Eine richtige Fahrradgarage ist weit mehr als einfach ein Ständer für das Fahrrad, sie enthält eine Vorrichtung zum Anschließen oder Einschließen des Fahrrads, hat ein Dach und eine fest verankerte Möglichkeit, das Fahrrad abzustellen.
  • Gegenüber der Abstellung in Garage oder Keller ist der Fahrradunterstand eine sehr bequeme Alternative, Sie müssen weder schleppen noch sich irgendwo durchquetschen, und die Kleidung bekommt auch kein Kettenfett ab.
  • Der Fahrradunterstand wird Ihrem Fahrrad sehr guttun, je weniger es vor allem im Winter der Witterung ausgesetzt ist, desto länger wird es halten.
  • Aber auch Sie könnten profitieren, und zwar mit mehr Fitness, das Fahrrad aus dem Ständer wird erfahrungsgemäß sehr viel mehr benutzt, als wenn es erst aus dem Keller geholt werden muss.
Wenn Sie sich für ein Bausystem entschieden haben, stehen Ihnen meist noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihr Grundstück auszustatten: Meist werden im gleichen Stil mehrere Bausätze angeboten, vielleicht noch eines für eine Sichtschutzwand, oder ein Gerätehaus, oder einen Carport.