Drahtkörbe für Steinmauern & Steine

Drahtkörbe für Steinmauern & Steine

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da erfreuten sich Drahtkörbe für Steinmauern vor allem in der Bauindustrie großer Beliebtheit. Denn bedingt dadurch, dass die Drahtkörbe jeweils individuell gefertigt werden konnten und auch die Beschaffenheit der Steine im Hinblick auf Form und Farbe flexibel wählbar ist, eröffneten sich zahlreiche Möglichkeiten.

gabionen3_flSowohl im Straßenbau, als stabile Begrenzung von Gewässern als auch im Gewerbebau waren diese „besonderen“ Mauerwerke somit stets gern gesehen. 

Mittlerweile schätzen aber auch immer mehr Hobbygärtner,

Gartenfreunde und Heimwerker die praktischen Drahtkörbe für Steinmauern und Steine. Denn damit kann man der individuellen Kreativität nach Herzenslust freien Lauf lassen. Fakt ist, dass diese innovativen „Bauwerke“ nicht nur in nahezu allen Außenanlagen sehr gut aussehen. Sogar in puncto Lärm- und Sichtschutz haben sie gegenüber einer klassischen Hecke oder dem althergebrachten Jägerzaun um Längen „die Nase vorn“. An ihnen scheint störender Lärm geradezu „abzuprallen“. Besonders dann, wenn diese Steinwände mit dekorativen Pflanzen bestückt sind.

Gabionen sind in zahlreichen Abmessungen zu haben

Die Bezeichnung Gabione stammt aus dem italienischen Sprachgebrauch („Gabbia“)  und steht für „Käfig“. In optischer Hinsicht trifft diese Bezeichnung durchaus zu, aber die damit einhergehenden gestalterischen Möglichkeiten sind nichtsdestotrotz ungemein vielfältig. Nutzte man früher in erster Linie Holz oder Bruchsteine zum Befüllen der Drahtkörbe, so sind es heute vielmehr dekorative Natursteine, mit denen man die
„Käfige“ bestückt. Auf diese Weise werden Funktionalität und Schönheit auf robuste Art miteinander verbunden. In der Tat eine durchweg flexible Lösung. 

Gabionen werden im Übrigen auch als Schütt- und Gitterkörbe bezeichnet und lassen sich ebenfalls sehr gut für die Abgrenzung von Grundstücken oder als Wegbefestigung verwenden. 

Praktisch, funktional und höchst dekorativ

Anders als so manch‘ herkömmliches Mauerwerk, bieten, mit Steinen gefüllte, Drahtkörbe mannigfaltige Möglichkeiten, die heimischen Außenanlagen noch attraktiver zu gestalten. Besonders hervorzuheben ist in dieser Hinsicht übrigens die Funktion als Sichtschutz gegen neugierige Blicke aus der Nachbarschaft. Je nach Bedarf ist es zudem natürlich denkbar, mehrere Gabionen miteinander zu verbinden, um auf diese Weise eine komplette bzw. verlängerte Wegrand- oder Grundstücksbegrenzung zu erhalten. 

Des Weiteren empfehlen Gartenexperten Draht- bzw. Schüttkörbe auch zur zusätzlichen Unterstützung an Hängen einzusetzen. Mit Blumen und Grünpflanzen bestückt wirken diese Steinwände freilich besonders ansehnlich. Wo auch immer man Gabionen platziert: sie lassen sich phantasievoll bepflanzen, oder man verwendet sie stattdessen schlichtweg als „auflockernde“, dekorative Elemente im heimischen Garten.

Herrlich vielfältig und ein stilvoller Blickfang

gabionen6_flWer mag, funktioniert den mit (Natur-) Steinen gefüllten Drahtkorb zum Tisch oder zu einer Sitzunterlage um. Wissenswert ist aber, dass die optische Beschaffenheit in erster Linie von der Qualität des Drahtes und der Steine abhängig ist. Bei minderwertigen Drahtkörben besteht nämlich unter Umständen die Gefahr, dass sich diese mit der Zeit durch Witterungseinflüsse „in Luft auflösen“. 

Nur robuste Steinmauern sind auch nach Jahren noch genauso funktional und attraktiv, wie einst im Neuzustand. Bemerkenswert ist, dass Gitterkörbe nach Belieben verändert werden können. Das bedeutet, dass nicht nur verschiedenartige Gesteinsvarianten eingesetzt werden können. Sondern die Gabionen lassen sich ganz nach Bedarf über- oder

auch nebeneinander positionieren. Sogar Tore und Durchgänge können problemlos integriert werden. Wenngleich diese dekorativen Steinwände in der Regel weitaus günstiger in der Anschaffung sind, als die klassische Mauer, so bieten sich dennoch weitaus mehr Vorzüge. 

„Ein bisschen Schwund ist immer“?

Gerade wenn die Steinwände als Grundstücksbegrenzungen genutzt werden, ist die Gefahr groß, dass hin und wieder einige Steine „auf wundersame Weise“ abhandenkommen. Damit dies schon im Vorfeld unterbunden wird, empfiehlt es sich, gerade niedrige Wände mit speziellen Drahtabdeckungen zu versehen. Das sorgt für noch mehr Stabilität und beugt etwaigen Beschädigungen vor.