Mähkantensteine richtig verlegen

Mähkantensteine richtig verlegen

Mähkantensteine erleichtern die Pflege des Rasens enorm, weil sie verhindern, dass sich das Gras auf die Wege und in die Beete im Garten ausbreitet.

rasenkante flMeist wird hierfür Beton oder Granit verwendet, genauso gut eignen sich aber auch Mähkanten aus Gummi, Kunststoff oder Metall.

Größe und Ausführungen der Mähkantensteine

Mähkantensteine gibt es in Dicken zwischen 5 und 30 Millimetern. In jeder Dicke erfüllen sie ihre Funktion, daher spielt in dieser Beziehung bei der Auswahl allein die Optik eine Rolle. Für

sehr große Rasenflächen empfiehlt es sich, möglichst lange Steine zu verwenden, um sich die Arbeit etwas zu erleichtern. Für diesen Zweck gibt es Mähkantensteine in Längen bis zu einem Meter, für kleine Flächen aber auch in Abmessungen von 20 bis 30 Zentimetern.

Für Rundungen entlang des Rasens sind sie in geschwungener Form erhältlich. Die meisten Mähkantensteine bestehen aus Beton, das zum Teil eingefärbt wurde, daneben kann aber auch ein Naturstein wie Granit verwendet werden. Der obere Abschluss, der später sichtbar ist, kann entweder rechtwinklig, gefast oder
gerundet sein. Besonders einfach lassen sich Mähkantensteine verlegen, wenn sie an den Seiten über Nut und Feder verfügen, sodass die einzelnen Steine ineinander geschoben werden können.

Ähnlich praktisch sind Mähkantensteine, die auf einer Seite nach innen und auf der anderen Seite nach außen gerundet sind, sodass keine Fugen entstehen, durch die der Rasen sich seinen Weg bahnen könnte.

Mähkantensteine richtig verlegen

Mähkantensteine können leicht absacken, wenn sie direkt auf die Erde verlegt werden. Daher ist es sinnvoll, zunächst einen schmalen Graben auszuheben, darin eine Schicht Beton oder Kies einzufüllen und die Steine darauf zu verlegen. Damit die Mähkante gerade wird und alle Steine später die gleiche Höhe haben, wird vor dem Verlegen am besten eine Schnur gespannt, danach können die einzelnen Steine entlang der Schnur verlegt werden.

Zum Einschlagen sollte nur ein Gummihammer verwendet werden, damit die Steine nicht beschädigt werden. Alternativ kann aber auch ein herkömmlicher Hammer mitgartenweg fl einem Stück Holz als Unterlage benutzt werden. Nach dem Verlegen wird der noch freie Raum zwischen den Steinen und den Seiten des ausgehobenen Grabens ebenfalls mit Beton oder Kies gefüllt, damit die Mähkantensteine nicht seitlich verrutschen können.

Mähkantensteine sind zwar eigentlich für die Einfassung einer Rasenfläche gedacht, können aber genauso gut zur Begrenzung von Beeten, Kieswegen im Garten oder eines Gartenteichs benutzt werden. Sie haben auf die Optik des Gartens einen großen Einfluss und lassen ihn aufgeräumt und gut gegliedert wirken. Bei entsprechender Höhe verhindern diese Steine auch gleichzeitig, dass sich Pflanzen durch unterirdische Wurzelausläufer ausbreiten.