Pflasterklinker: natürliches Material, was lange hält

Pflasterklinker: natürliches Material, was lange hält Bei den originalen Pflasterklinkern handelt es sich um ein natürliches Gestaltungs- und Baumaterial, welches als Bodenbelag für Terrassen und Wege dient. Die Farben der Pflasterklinker sind natürlich und ohne Zusätze von Chemie, die Farbtöne schwanken von rot bis braun über gelb bis blau, sowie zahlreiche Mischtöne.

pflaster2Ursprünglich war Pflasterklinker in seinem klassischen, rechteckigen Maß erhältlich, heute bieten sich jedoch zahlreiche Formen an. Dementsprechend bieten sich die verschiedensten Verlegetechniken an: Läuferverband, Fischgrätverband, Schuppenpflaster, Diagonalverband, Parkettverband, Reihenverband

mit Kreuzfuge oder auch in Kreisform.

Pflasterklinker sind nicht nur langlebig und belastbar, sondern bieten zudem den Vorteil, dass sie rutschfest und trittsicher sind. Auch gegen äußerliche Witterungseinflüssen, wie beispielsweise Hitze oder Frost, sind sie resistent.

Das Verlegen von Pflasterklinkern
  • Für die Verlegung von Pflasterklinkern benötigt man eine Reihe von Werkzeugen, die teilweise auch in Baumärkten ausgeliehen werden können: Abziehlatte, Bandmaß, Besen, Flächenrüttler, Fluchtstangen, Lehren (z.B. Rundrohr), Nassschneider, Pflasterhammer, Schlauchwaage,
    Schnur, Schnurnägel, Schubkarre, Wasserwaage und Zollstock. Hinzu kommen natürlich die Materialien, wie der Pflaster selbst, Bettungsmaterial und Fugenmaterial.  
  • Das Bett, in dem der Klinker verlegt wird, sollte eine Dicke von etwa 3 bis 5 Zentimetern aufweisen. Hier empfehlen sich die verschiedensten Materialien wie kornabgestufte Kies- oder Natursandgemische, Brechsand- oder Splittgemische aus Hartgestein wie Diabas oder Basalt. Die Körnung des Bettungsmaterials sollte etwa 0/4 mm bis 0/5 mm betragen. Die Fugenbreite sollte zwischen drei und fünf Millimetern betragen, als anschließendes Fugenmaterial eignen sich dieselben Materialien wie beim Bett. Als Fugenabschluss sollte jedoch ein feiner Fugensand verwendet werden mit einer Körnung von 0/2 Millimetern.
  • Grundsätzlich sollte man sowohl beim Bettungsmaterial, als auch beim Fugenmaterial darauf achten, dass diese keine ausblühfähigen Stoffe enthalten, gerade bei Recyclingmaterialien sollte man diesbezüglich vorsichtig sein.
  • Vor dem eigentlichen Pflastern müssen entsprechende Arbeitsvorbereitungen getroffen werden. Die beste Voraussetzung für eine anschließende gute Klinkerpflasterdecke ist eine saubere und fertig abgezogene Bettung. Dies vereinfacht auch die eigentliche Verlegung erheblich. Beim Verlegen sollte die Fugenbreite von drei Millimetern nicht unterschritten werden. Einerseits dient dieser Abstand dem Ausgleich der Herstellertoleranz und andererseits ist ein vollständiges Verfüllen der späteren Fugen von Nöten, damit die Stabilität des Belages gewährleistet werden kann. Durch die gut verfüllten Fugen können die Horizontalkräfte ohne jeglichen Schaden übertragen werden.