Preise für Pflastersteine - Kopfpflastersteine

Preise für Pflastersteine - Kopfpflastersteine Pflastersteine lassen sich leicht verarbeiten - bei der Anschaffung sollte man verschiedene Angebote einholen Kopfsteinpflaster zieren zahlreiche Hauseingänge, aber auch Terrassen und Garten, die auf einen schlichten und natürlichen Stil setzen. Je nach Qualität und Beschaffenheit sind die Pflastersteine sowohl im Design als auch im Preis sehr unterschiedlich.

Preis für Pflastersteine kalkulieren

Entscheidend für eine angemessene Kalkulation der Pflastersteine ist das verwendete Material. Hinzu kommen auch die Handwerkerpreise, wenn die Pflasterarbeiten nicht selbst durchgeführt werden.

Eine Verlegung von Pflastersteinen aus Natursteinen und aus Kleinpflaster kostet zwischen 16 und 20 Euro je Quadratmeter. Dieser Preis bezieht sich auf die Arbeit eines Pflasters. 6 bis 12 Euro zahlt man, wenn man sich für Betonsteine entscheidet.

Zu jeder Verlegung gehören auch die entsprechenden Vorarbeiten. Darunter fallen das Begradigen und die Unterkonstruktion. Dieses wird noch einmal zusätzlich mit 150 bis 250 Euro berechnet. Weitere Kosten ergeben sich, wenn zudem nach eine zusätzliche Fläche aufgeschüttet werden muss. Das kommt häufig bei Terrassen vor.

Kostenspanne entsprechend der Materialien

Mit der Bezahlung der Arbeiten ist es jedoch längst nicht getan. Die Kosten für die Pflastersteine selbst müssen auch übernommen werden:
  • Wählt man einfach Betonsteine handelt es sich um 8 bis 20 Euro pro Quadratmeter für die Steine.
  • Wer eine höhere Qualität haben will, muss 17 bis 32 Euro einkalkulieren.
  • Gerade im Bereich von Natursteinen sind Preise von 14 Euro zu finden, aber auch bis zu 80 Euro können pro Quadratmeter verlangt werden.
Die Kostenspanne ist sehr groß, sodass sich ein Vergleich jederzeit lohnt. Dass ein teurer Stein auch qualitativ sehr hochwertig ist, wäre eine voreilige Schlussfolgerung. Sehr viel mehr wirkt sich die Seltenheit des jeweiligen Steins auf den Preis aus. Je seltener ein Stein zu finden ist, desto höher ist der Preis.

Vielfach erledigt ein Fachunternehmen die anstehenden Arbeiten. Vor der Beauftragung sollte immer ein Kostenvoranschlag einholt werden. Ein seriöses und professionelles Unternehmen wird darin immer die Arbeitskosten und die Materialkosten trennen. Diese sollten gesichtet und von verschiedenen Anbietern verglichen werden. Insbesondere der Faktor für die Materialien kann hier sehr unterschiedlich ausfallen.

Pflastersteine selbst anfertigen

Wer sich ein wenig selbst beschäftigen will, hat auch die Möglichkeit die Pflastersteine sehr günstig selber zu machen. Dazu sollte Kies und Zement verwendet werden. Ein Verhältnis von 3:1 ist dabei ratsam. Man nutzt also drei Schaufeln Kies und eine Schaufel Zement. Beide werden miteinander vermengt und angefeuchtet, sodass eine Erdfeuchte erzeugt wird. Danach muss diese Masse in eine Form geschüttet und geglättet werden. Nach dem Trocknen der Masse muss nur noch die Verschaltung entfernt werden. Optimal ist diese aus Brettern und Schraubzwingern gefertigt. Und im Handumdrehen verfügt man über neue und selbstgemachte Pflastersteine. Die Kosten für diese Vorgehensweise beziehen sich auf den Zement und die Betonfarbe. Zehn Kilo Zement liegen bei ca. zwei Euro. Der Kies ist im gleichen Preissegment anzusiedeln. Die Betonfarbe liegt dabei nochmal bei 20 bis 30 Euro. Ihre Anschaffung sorgt für eine Anpassung an die Umgebung, sodass sich die Arbeiten perfekt ins Umfeld einpassen.

Preisentscheidend bei Pflastersteinen sind Größe, Qualität und <div align=
Material" src="http://www.hausgarten.net/images/stories/pflaster-legen-pflastersteine_fl.jpg" height="167" width="250" />Kriterien

für die Preise für Pflastersteine

  • Pflastersteine werden nach unterschiedlichen Kriterien eingeordnet, die dann die Preisklasse ergeben. Daraus entwickeln sich dann die entsprechenden Differenzen in den Preisen.
  • Beachtliche Unterschiede sind in den Bereichen Größe und Stärke vorhanden. Als kleine Steine sieht man Steine mit Maßen von 10 x 10 x 6 cm oder 20 x 20 x 8 cm an. Als große Modelle gelten Steine von 80 x 80 x 8 cm.
  • Auswirkungen auf den Preis haben auch die Art und Weise der Herstellung. Darunter verstehen sich die Mischung vom Zement, die Körnung des Gesteins und die Widerstandsfähigkeit der Pflastersteine.
  • Wesentlich wirken sich die Materialien auf den Preis aus. Herkömmliche Pflastersteine sind aus Beton hergestellt. Granit, Marmor und Naturstein sind teure Varianten. 
Die Farbgebung bestimmt ebenfalls die Preisklasse. Besondere Farbgebung, zum Beispiel in mediterranem Stil, kann den Preis erheblich steigern.
Das Format gehört genauso zu den Kriterien. Rechteckige oder viereckige Steine sind relativ günstig, während achteckige und runde Steine teurer. Dann wirkt sich auch der Betonverbundstein auf den Preis aus. S-Form, I- und H-Form sind beliebte Modelle.

Fehler können bei Pflasterarbeiten immer auftreten. Eine Fehlerquelle ist beispielsweise im Gefälle zu finden. Das muss vor der Verlegung kalkuliert werden. Zudem muss die Belastbarkeit der Pflasterfläche errechnet werden. Eine Missachtung einer dazugehörigen Fläche kann die Stabilität der Fläche gefährden. Die Beschaffenheit des Untergrundes muss im Vorhinein untersucht werden. 

Weitere Kostenfaktoren

Im Bereich Gefälle muss sich ein Arbeiter nach den regionalen Gegebenheiten richten. Dazu gehören die Höhe der Eingangsschwelle zum Haus und die Oberkanten von Straßen. Fachleute benutzen dazu ein Nivelliergerät. Wer seine Steine privat verlegen will, kann ein hölzernes Richtscheit benutzen. Die Wasserwaage muss dazu perfekt angelegt werden, um die Oberflächenstabilität zu sichern. Üblich sind Gefälle von ein bis zwei Prozent. Wer ein Prozent Gefälle einkalkuliert, muss je Meter einen Meter Höhenunterschied einhalten. Schwierig wird es auch, wenn Wasser nicht ablaufen kann. Das kann Feuchtigkeitsschäden am Gebäude verursachen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass die Pflasterfläche so liegt, dass sich keine Nässe anstauen kann. Die Grenze zu den Gebäudeteilen muss deshalb gut angelegt sein. Vielfach reicht dazu ein 30 bis 40 Zentimeter breiter Streifen am Gebäuderand. Alle Berechnungen sollten schließlich auch in den Zeitplan für die Verlegung einfließen..

Wissenswertes zur Pflastersteinverlegung in Kürze

Pflastersteine sind heute für jeden, der sich eine Verlegung wünscht, erschwinglich. Wer jedoch hohen Ansprüchen genügen will, der muss schon tiefer in die Tasche greifen. Als Basis muss jedoch zumindest die Fläche einkalkuliert werden. Alles was darüber hinaus ins Budget passt, kann individuell und nach Angebot entschieden werden.
  • Grundsätzlich kommt es bei der Kalkulation der Pflastersteine und der auszuführenden Arbeiten darauf an, welches Material verwendet wird.
  • Neben den reinen Materialkosten muss man aber auch die Handwerkerpreise mit einbeziehen, sofern man nicht selbst die Pflasterarbeiten vornimmt.
  • Zusätzlich können noch Kosten anfallen, wenn eine Fläche, wie beispielsweise eine Terrasse, noch aufgeschüttet werden muss.
  • Die Preise für die Pflastersteine selbst sind sehr unterschiedlich, sodass man mit Kosten zwischen 8 und 20 Euro für einfache Betonsteine rechnen muss. Hochwertige Betonsteine können schon mal 17 bis 32 Euro pro Quadratmeter kosten.
  • Handelt es sich um Naturstein, gehen die Preise noch weiter auseinander. Preisspannen von 14 bis 80 Euro pro Quadratmeter sind keine Seltenheit.
  • Bei Natursteinen sagt jedoch der Preis nichts über die Qualität aus, denn viele Natursteinarten sind rar, womit sich der hohe Preis erklärt.
  • Lässt man sich von einem Fachunternehmen einen Kostenvoranschlag machen, sollte man unbedingt auf die klare Trennung von Materialkosten und Arbeitskosten achten und alternative Angebote einholen. Die Kosten für das Material gehen hierbei oftmals sehr weit auseinander.
Allerdings kann man auch recht kostengünstig selbst Pflastersteine herstellen. Hierzu benötigt man Kies und Zement im Verhältnis 3:1, also drei Schippen Kies und eine Schippe Zement, und vermengt dies erdfeucht. Anschießend wird die Masse in eine Form geschüttet und glatt gestrichen. Ist die Masse getrocknet, einfach die Verschaltung entfernen, die am besten aus Brettern mit Schraubzwingen gefertigt ist, und schon hat man einzigartige Pflastersteine. Zehn Kilo Zement kosten ungefähr zwei Euro und Kies ist ebenso günstig. Mit Betonfarbe kann man die Steine auch einfärben, sodass sie später farblich zur Umgebung passen. alt