Verbundpflaster - Betonpflaster und die Vorteile

Verbundpflaster Bei Verbundpflaster (auch Betonpflaster genannt), handelt es sich um künstliche Pflastersteine aus Beton, die so angeordnet sind, dass sie aufgrund der Form ihrer Anordnung, bzw. Zusammenfügung beim Verlegen, einen so genannten Pflasterverbund bilden. Hierbei bilden die einzelnen Pflastersteine gleich bleibend enge Fugen, oder eine starke Verzahnung.


Pflastersteine müssen der DIN EN 1338 entsprechen. Diese DIN-Norm gilt für Pflastersteine aus Beton, welche für die Flächenbefestigung verwendet werden.
Bis Februar 2005 wurde überwiegend noch - übergangsweise - die DIN 18501 angewandt.
Die DIN EN 1338 teilt nun Pflastersteine in verschiedene

Klassen (Qualitäten) ein.

Nach der DIN EN 1338 gibt es für Pflastersteine keine Größenbegrenzungen. Das Verhältnis von Länge zu Dicke muss jedoch kleiner als 4 mm sein. Zur Klasse 2 nach DIN EN 1338 gehören Pflastersteine, bei denen die Winkligkeit kleiner als 3 mm ist. Zur Klasse 3 nach DIN EN 1338 gehören Pflastersteine, die einen Witterungswiderstand von 1 kg / Quadratmeter haben.
Zur Klasse 4 nach DIN EN 1338 gehörten Pflastersteine, bei denen der Abriebwiderstand kleiner als 20 mm ist.

Eingesetzt wird Verbundpflaster überwiegend für die Bepflasterung von Fußgängerzonen (hier zum Teil formschön kombiniert mit Natursteinpflastersteinen, oder Klinkern), für die Bepflasterung von öffentlichen Plätzen,
öffentlichen Parkplätzen, Parkplätzen von Einkaufszentren, Supermärkten, ganzen Messegeländen, Schulhöfen, und vielen anderen weiträumigen Flächen, auf denen zumeist reger Fußgänger- oder Kraftfahrzeugverkehr herrscht. Aber auch in der Landwirtschaft findet Verbundpflaster ein weit gefächertes Einsatzgebiet, zum Beispiel bei der Pflasterung von Höfen.

Verlegt wird Verbundpflaster in den Arbeitsgängen Verlegen, Rütteln, Einschlämmen, oder Verlegen, Einschlämmen, Rütteln. Beide Verlegemethoden haben ihre Vor- und Nachteile.
Anstatt des Einschlämmens kann auch trockener feiner Sand verwendet werden.
Verbundpflaster ist so geformt, dass die Seiten, egal welche Form sie haben, in einem bestimmten Versatz ineinander passen.

Verbundpflaster ist im Verhältnis zu Natursteinpflaster eine preiswerte Alternative. Auch Verbundpflaster bietet durch viele Farben, Formen und Größen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Im Handel sind neben den  üblichen betongrauen Pflastersteinen auch eingefärbte (rote und dunkelgraue) Pflastersteine erhältlich.

An Formen bieten diverse Hersteller inzwischen eine große Auswahl an. Es gibt Sechsecksteine, Kreuzformen und Quadratformen, diverse Rundformen, Spurweg- und Rasenverbundpflaster und die so genannte Doppel-T-Form, die am häufigsten verwendete Verbundpflasterform. Verbundpflaster ist seit etwa 50 Jahren im Handel. Erwerben kann man Verbundpflaster in Baumärkten, oder beim Baustoffhändler.

Es liegen daher keine Langzeiterfahrungen über die Haltbarkeit von Verbundpflaster vor.
Verbundpflaster gilt als sehr strapazierfähig und witterungsbeständig, darüber hinaus liegt es stabil auf dem Untergrund auf.