Werkzeuge für das Anlegen eines Weges

Werkzeuge zum Wegebau Werkzeug zum WegebauZum professionellen Pflastern gehören auch das passende Werkzeug und die richtigen Werkstoffe. Wer ohne Kelle und Sand ans Werk geht, der sollte sich zuvor diesen Teil des Ratgebers üRichtig Pflasternü zu Rate ziehen. Ein Beitrag auch für richtige Heimwerker.

Kelle

Die Kelle ist beim Pflastern ein wichtiges Werkzeug. Vor allem für die Vorbereitung des Untergrundes, sowie zum späteren Verfugen ist die Kelle sehr wichtig. Ob schmal oder eher breit ist egal, wobei man für größere Flächen

auch eine größere Kelle verwenden sollte; so spart man sich Zeit und Kraft.

Gummihammer

Der Gummihammer ist dann sehr wichtig, wenn man die verlegten Pflaster oder Platten im Boden befestigt und mit Sand verfugt. Der Schlagkopf aus Gummi verfestigt die Steine und verteilt den Sand in den Fugen gut, sodass die Steine mit Sand eingebettet sind und somit stabiler sind.

Pflasterhammer

Verlegt man Natursteine wie Kopfsteinpflaster eignet sich dieser traditionelle Hammer zum verfestigen der Steine. Man klopft jeden Stein einzeln fest. Dies nimmt bei größeren Wegen etwas Zeit ein, hat aber auch eine dementsprechend gute Wirkung.

Plattenheber

Um die meist quadratischen Platten zu verlegen eignet sich ein Plattenheber sehr gut. Er umfasst die Platte an zwei Seiten und hält sie fest. Man kann Platte damit sehr gut auswechseln; außerdem wird der Transport sehr erleichtert. Für einen Gartenweg nicht unbedingt nötig; sind größere Wege oder Plattenbereiche geplant, ist ein Plattenheber jedoch empfehlenswert.

Stampfer

Nachdem man das Pflaster verlegt hat, werden die Fugen verschlossen und zu Ende sollten die Steine nochmals mit einem Stampfer verfestigt werden, bevor nochmals Sand eingekehrt wird. Wenn man nur kleine, wenige Wege hat, kann man als Stampfer auch einen dickeren Holzstamm von bis zu 25 cm im Durchmesser verwenden.

Die richtigen Werkzeuge - Je nach Aufgabe, Kenntnis und Körperkraft

Welches Werkzeug Sie nun im
Einzelnen brauchen, richtet sich natürlich zunächst danach, was für einen Gartenweg Sie anlegen möchten. Für einen mit Vlies ausgelegten Gartenweg mit Rindenmulch-Belag und Randsteinen zur Befestigung brauchen Sie auf jeden Fall eine Schubkarre, eine Schaufel, einen Zollstock und ein Cuttermesser. Wenn der Weg durch ein frisch aufgeschüttetes Grundstück führt, auch noch einen Stampfer oder Rüttler, und zum Verlegen der Randsteine auch noch einen Spaten, eine Richtschnur und einen Pflasterhammer. Wenn diese Randsteine befestigt werden sollen und eine Rückenstütze bekommen sollen, kommt das Zubehör zum Anrühren und Ausbringen von Mörtel dazu.

Ein ordentlich gepflasterter Weg braucht wahrscheinlich noch ein wenig mehr Werkzeug, und vor allem ist wichtig, dass Sie die zum Pflaster passenden Werkzeuge verwenden, die Arbeit mit einem zu kleinen Pflasterhammer z. B. könnte man dem späteren Pflaster durchaus ansehen. Meist werden Sie vom Pflaster-Verkäufer auch gleich alle Informationen zum benötigten Werkzeug erhalten, und nicht selten können Sie auch Werkzeuge bei ihm ausleihen, die die eigene Anschaffung nicht lohnen.

Wenn Sie wissen, was genau Sie brauchen, können Sie sich alle möglichen Profi-Werkzeuge besorgen, das muss jedoch nicht unbedingt heißen, dass Sie mit diesen Profi-Werkzeugen auch sehr viel schneller sein werden. Denn mit dem Kauf der Werkzeuge einer Profis erwerben Sie leider weder die

Kenntnisse noch die körperliche Kraft bzw. Übung des Profis - während dieser stundenlang ermüdungsfrei den riesigen Pflasterhammer schwingt, fangen die Armmuskeln eine Büromenschen wahrscheinlich nach 30 Minuten zu schmerzen an, dieser ist dann mit einem Hammer besser bedient, der eine deutliche Nummer kleiner ist.

Die Beschaffung der Werkzeuge

Oben wurde schon angesprochen, dass Sie sich in den meisten Fällen beim Händler, der Ihnen die Pflastersteine liefert, Werkzeuge bzw. Maschinen ausleihen können. Wenn Sie nicht mit Pflastersteinen arbeiten, brauchen Sie dennoch häufig einen Rüttler, solche Maschinen gibt es in vielen Baumärkten zum Ausleihen. Probieren Sie das Gerät am besten vor Ort aus, für größere Rüttler braucht man wirklich jede Menge Kraft. Sie sollten hier nicht an ein paar Euro Leihgebühren sparen - wenn Sie kunstvolle Muster verlegen möchten und dazu z. B. Klinker schneiden müssen, werden Sie ohne einen Nassschneider nicht glücklich werden, auch wenn ein einfacher Fliesenschneider viel preiswerter verliehen wird.

Wenn Sie wirklich "richtig pflastern" möchten und die entsprechenden Werkzeuge noch nie in der Hand hatten, könnte es eine große Hilfe sein, wenn Sie einen Freund oder einen Nachbarn finden, der schon einmal gepflastert hat und Ihnen die einzelnen Handgriffe an einer Probefläche ganz in Ruhe erklärt.