Zierkiesel für Gartenwege

Zierkiesel für Gartenwege

Nicht nur als Umrandung für Beete und Teiche, als Abschluss von gepflasterten Flächen oder als Blickfang dienen Steine im Garten. Sie sind auch wunderbar als Zierkies für Gartenwege einzusetzen.

Zierkies unterscheidet sich von Steinen durch die kleinere Körnung. Während Ziersteine zwischen 5cm und 20cm Durchmesser haben, gibt es Kies in wesentlich kleineren Größen. Eine übliche Körnung für Kies liegt bei 10-20mm Durchmesser, manche Zierkiesel sind auch größer, zwischen 2cm und 5 cm Durchmesser, aber dann benötigen die Wege wieder mehr Pflege.

Auf kleineren Körnungen kann man besser gehen

und man kann sie auch besser verteilen und harken. Je größer der Zierkiesel wird, umso schlechter
ist er zu begehen und auch zu harken. Die Optik ist natürlich bei größeren Kieseln ganz anders als bei den kleineren Körnungen. Am besten schaut man sich das in einem Gartencenter einmal an. Dort erfährt man auch, wie der Untergrund behandelt sein sollte, denn Zierkiesel durch die das Unkraut sprießt sehen nicht so toll aus.

Aber auch da gibt es Hilfsmittel, eine Plane beispielsweise, die unter die Zierkiesel gelegt wird. Dann muss man wissen ob es notwendig ist, eine seitliche Begrenzung anzulegen (Rasenkante). Denn die Kiesel, zumindest die größeren Steine werden beim Begehen des Weges auch auseinander getreten und rollen zur Seite. Es ist nicht gut, wenn man beim Rasen mähen über diese Steine fährt, auf Dauer nimmt der Rasenmäher das dann doch übel.

Daher sollte man sich im Fachhandel genau nach dem Gebrauch der Zierkiesel erkundigen, damit man sich später nicht ärgert. Den Zierkies für Wege und als Abschluss von Beeten und Rabatten gibt es in verschiedenen Körnungen, Farben und Qualitäten. Es gibt heimische Steine, die günstiger sind und importierte Steine, die wesentlich teuerer sind und auch eine andere Farbe haben als die üblichen weißen (Kalkstein) oder grauen (Basalt oder Diabas) Kiesel aus unseren Gegenden.

Da gibt es Quarze, die rosefarben oder bläulich schimmern oder auch braune oder gelbliche Steine. Die Auswahl ist riesig. Außerdem gibt es die meisten Kieselarten einmal maschinell gerundet oder naturbelassen. Die letzteren haben häufig spitze Ecken, sehen aber originell aus.