Steine und Platten im Kreis verlegen

Steine und Platten im Kreis verlegen

Steine und Platten sind aktuell das Mittel der Wahl, wenn man eine Fläche im Außenbereich befestigen möchte. Sowohl als Sitzecke im Garten wie auch als Fahrzeugstellplatz kann man Steine und Platten im Freien finden.

pflastern3_flBesondere Formen und Muster sind dabei immer mehr im Kommen, wobei die Kreisform hier besonders beliebt ist.

Möchte man die Steine oder Platten selbst verlegen und dabei ein Kreismuster erhalten, so sollte man besonders präzise vorgehen und sich an eine genaue Anleitung halten,

um am Ende auch ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen.

Geeignete Materialien, um Steine und Platten im Kreis zu verlegen

Um ein Kreismuster beim Verlegen von Steinen und Platten zu erhalten, sind nicht alle Materialien gleichermaßen geeignet. Am einfachsten zu handhaben und somit am besten geeignet sind Steine und Platten in quadratischer Form, gefolgt von Rechtecken mit geringen Größenunterschieden bei Länge und Breite.

Je kleiner die Steine sind, desto leichter lässt sich das Kreismuster herausarbeiten. Für den Laien absolut ungeeignet sind Bruchsteine.

Auch wenn man Platten und Steine mit entsprechendem Kleber verlegen und so dauerhaft befestigen kann, so sollte man beim Wunsch nach kreisrund verlegten Platten oder Steinen doch eher auf die so genannte „schwimmende“ Verlegung setzen. Dabei wird Granulat als Untergrund und Rheinsand als Fugenfüllmittel verwendet.

Unverzichtbar ist auch die Befestigung der äußeren Abgrenzungen der zu bepflasternden Fläche mit Randsteinen, die fest im Boden betoniert sein müssen.

Vorgehensweise beim Steine und Platten im Kreis verlegen

Egal ob man mit den Steinen oder Platten ein Kreismuster
erzeugen möchte oder nicht, beginnt die Arbeit immer mit dem Setzen von Randsteinen, um der gesamten Fläche eine Stabilität und Abgrenzung nach außen zu geben. Dabei werden die Randsteine mit flüssigem Beton tief im Erdreich angebracht, so dass nach Auffüllen der Fläche mit Granulat die verlegten Steine und die Randsteine bündig sind.

Ist die Betonmasse getrocknet und die Randbegrenzung somit stabil, muss mit feinkörnigem Granulat der gesamte zu pflasternde Bereich ausgefüllt werden. Dabei kommt es auf die Herstellung einer absolut geraden Fläche an. Nun ist es an der Zeit für die eigentliche Arbeit – das kreisförmige Verlegen der Steine oder Platten.pflaster_fl

Anders als bei anderen Mustern beginnt man beim Kreis nicht an einer Ecke der Fläche, sondern muss den genauen Mittelpunkt ausmachen und von dort aus mit der Verlegung starten. Genau in die Mitte kommt ein Stein, wer farbliche Kontraste setzen möchte kann diesen Mittelstein in einer anderen Farbe auswählen.

Rund um diesen Mittelstein beginnt man nun mit dem Kreismuster. Dabei werden möglichst dicht zur Mitte hin zwei Steine mit jeweils einer Ecke aneinander gelegt, an der freien Ecke zur Mitte hin ist der Ansatzpunkt für einen weiteren Stein und so weiter. So fährt man fort, bis der gesamte Ring geschlossen ist und der letzte Stein die freie Spitze des ersten Steins berührt.

Dank der Verlegung auf Granulat können die einzelnen Steine immer wieder korrigiert werden, bis eine perfekte Kreisform entstanden ist. Die Fugen zwischen den Platten werden keilförmig breiter nach außen, wobei die Fugen umso

dicker werden, je größer die verwendeten Platten sind.

Die zweite Reihe wird genauso gelegt wie die erste, wobei man immer darauf achten sollte, dass die Berührungspunkte zwischen zwei Steinen versetzt zur vorherigen Reihe, optimalerweise in Höhe von deren Fugen, liegen.

In dieser Art geht man nun vor, bis die gesamte Fläche geschlossen ist. An den Flächenrändern wird schließlich vermehrt Schneidarbeit an den Platten notwendig.

Ist die Verlegearbeit beendet, so muss die Stein- oder Plattenfläche mit einer Rüttelplatte abgefahren werden. Zum Schluss kommt der Rheinsand zum Einsatz. Dieser wird über mehrere Tage hinweg mit einem Besen auf der Verlegefläche verteilt und füllt so die Fugen dicht aus.