Zaun, Lattenzaun selbst bauen bzw. setzen

Lattenzaun selbst bauen bzw. setzen Die Auswahl an Fertigelementen für einen Lattenzaun ist groß, so dass es Balken (8/20 bis 20/26 Zentimeter), Kanthölzer (6/20 bis 18/18 Zentimeter), Latten (2,4/4,8 bis 5/8 Zentimeter), Bohlen (ab 4 Zentimeter dick) und Bretter (1 bis 4 Zentimeter dick) gibt.

Für einen Lattenzaun eignet sich besonders das Lärchenholz, da es sogar ohne ein Holzschutzmittel eine enorme Dauerhaftigkeit aufweist.

Bevor es an den Bau geht, muss man die benötigte Holzmenge berechnen. Hierbei gilt der Grundsatz: die Pfosten stehen in einem Abstand von zwei bis 2,5

Metern und der Zwischenraum zwischen den Latten sollte halb so breit wie die Latten selbst sein.

Die Pfosten werden beim klassischen Lattenzaun direkt im Erdboden befestigt und die Latten angenagelt. So sind spätere Reparaturen, wie das Auswechseln eines Pfostens oder einzelner Latten sehr einfach. Im ersten Schritt müssen die Pfosten vorbereitet werden. Hierzu werden die auf die
richtige Länge zugeschnittenen Pfosten an der Oberseite abgeschrägt. Handelt es sich um nicht imprägniertes Holz, müssen die Pfosten zunächst mit einem Holzschutzmittel bearbeitet werden. Sind die Pfosten getrocknet, werden sie in den jeweils gewünschten Abständen ca. 70cm tief in die Erde eingegraben, wobei die Eck- und Endpfosten zuerst eingesetzt werden. Die Abschrägungen der Pfosten zeigen hierbei nach innen, so kann das Wasser von den Holzverbindungen ablaufen.

Sind die Pfosten eingesetzt, wird die Erde festgestampft. Wackelt der Pfosten noch, bringen Keile die nötige Stabilität. Nun werden sog. Riegel an die Pfosten angenagelt, deren Enden so zugeschnitten sein müssen, das sie auf den Pfosten zum Liegen kommen.

Die Latten werden auf die benötigte Länge geschnitten und mit der Schneidlade oder der Gehrungssäge oben abgeschrägt. Anschließend werden die Latten mit Zwischenräumen von drei bis sechs Zentimetern angenagelt. Wichtig ist zu wissen, dass bei Zaunhöhen über 1,2 Metern eine Verstrebung der Eck- und Endpfosten notwendig ist. Sind diese Arbeitsschritte erfolgt, kann das Holz mit einem Holzschutzmittel imprägniert werden.