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Gartenarbeit -
Gartenzaun, Zaun & Zäune
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Maschendraht nennt man ein Geflecht aus Drähten, die unterschiedlich dick sein können. Um die Drähte witterungsbeständig zu machen, werden sie verzinkt oder mit Kunststoff ummantelt.
Bei der Herstellung laufen zwei Drähte in eine Maschine. Dort werden sie immer abwechselnd, in regelmäßigen Abständen um einen Metallstab gewickelt. Anschließend wird der Metallstab herausgezogen, ein Draht wird nach oben gezogen, dadurch haken die Spitzen der beiden Drähte ineinander und schon ist die erste Reihe Maschen entstanden. Dann wandern wieder zwei Drähte in die Maschine und wickeln sich nach und nach durch den schon fertigen Maschendraht. Am Ende
angekommen werden sie abgeschnitten. Der Maschendraht wird ein Stück nach oben gezogen und die zwei neuen Drähte wandern in die Maschine. Mit allen neuen Drähten wird der Maschendraht also ein Stück länger.
Der Standard beim Maschendraht ist in leichter, mittlerer und schwerer Qualität erhältlich. Zur Einfriedung von Grundstücken im privaten Bereich wird in der Regel die Maschenweite 60x60 mm aus tannengrünem, Kunststoff ummanteltem Draht genommen. Feiner Draht mit sehr kleinen Maschen findet z.B. bei Türen von Hasenställen Verwendung.
von Annett Biermann
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