Staketenzaun - Lattenzaun mit hoher Witterungsbeständigkeit

Staketenzaun - Lattenzaun mit hoher Witterungsbeständigkeit Ein Garten musste in der Frühzeit immer der Wildnis abgerungen werden und ein Zaun diente der Abwehr von Eindringlingen und Wildtieren.

Heute ist ein Zaun eines der wichtigsten Gestaltungsmerkmale eines Gartens. Je nach Lage des Gartens und den finanziellen Möglichkeiten, gibt es sehr viele verschiedene Zaunformen. Für einen typischen Bauerngarten eignet sich zum Beispiel hervorragend ein Staketenzaun, der aus Naturmaterialien besteht und einen dekorativen Eigenwert hat.  

altDer Staketenzaun ist ein Lattenzaun, bei dem

die Holzlatten meist handgespalten, grob geschält, einseitig angespitzt und mit einem Abstand von sechs Zentimetern mit verzinkten Drahtschlaufen verbunden sind. In der Regel wird für die Staketen französisches Kastanienholz verwendet, da es eines der witterungsbeständigsten mitteleuropäischen Hölzer ist. Dieses Holz wird überall dort
eingesetzt, wo extreme Witterungsbedingungen herrschen, sodass ein Gartenzaun aus Kastanienholz 15 bis 25 Jahre unbehandelt Bestand hat.

Das Kastanienholz wird meist mit einer etwas gröberen Erscheinung mit Bast- und Rindenresten geliefert, was bei einer nicht so strengen und zur Natur gehörenden Gestaltung des Zauns beiträgt.

Die Befestigung eines Staketenzauns
  • Die Befestigung des Staketenzauns erfolgt an Pfählen mit einem Abstand von jeweils vier Metern. Das Material der Pfähle kann beliebig gewählt werden. Als Befestigungsmaterial eignen sich Krampen ebenso gut wie Schrauben oder Drahtschlingen.
  • Die Latten des Zaunes selber sollten ein wenig Abstand zum Boden haben, was aber nicht zwingend erforderlich ist. Ein Staketenzaun besitzt eine hohe Flexibilität und kann somit auch als Wanderzaun benutzt werden und lässt sich so besonders als Sicherung von Gartenteichen einsetzten.
  • Werden die Pfosten geschickt gesetzt, kann auch eine runde Form sehr schön nachempfunden werden. Der Einbau eines Tores ist ebenfalls recht einfach, denn hierzu muss der Zaun einfach nicht bis zum äußersten Ende an einem Pfosten befestigt werden, sondern nur bis beispielsweise 70 Zentimeter vor dem Ende. Fängt das nächste Zaunstück 75 Zentimeter neben dem letzten an, so ist bereits ein Tor entstanden, das man mit einer Drahtschlinge über der letzten Latte schließen kann.
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