Aufblasbares Gewächshaus - Vor- und Nachteile

Aufblasbares Gewächshaus - Vor- und Nachteile

Ein aufblasbares Gewächshaus ist hauptsächlich dafür gedacht, Kübelpflanzen gut über den Winter zu bringen. Es dient als Frost- und Windschutz. Das Gewächshaus besteht aus elastischem und sehr robusten PVC-Material.

gewaechshaus2_flDieses hat eine Dicke von 0,5 Millimeter.

In der Regel ist eine elektrische Luftpumpe im Kaufpreis enthalten.

Die aufblasbaren Gewächshäuser sind in der Regel über Gartenfachmärkte zu beziehen. Natürlich findet man auch Angebote im Internet.

Der Hersteller gibt an, dass die lichttransparente Spezialfolie viermal so stabil

ist wie eine Luftmatratze. Außerdem ist sie UV-beständig. Das Gewächshaus soll bis Windstärke 9 durchhalten und verträgt wohl bis zu 30 cm Nassschneelast. Die Konstruktion ist selbsttragend, ohne feste Werkstoffe. Das Gewächshaus wird mittels Heringen und Seilen auf dem Boden befestigt. Mit Hilfe eines Reißverschlusses werden Bodenplatte und Gewächshaus verbunden. Ins Innere legt man mitgelieferte Isolierschaummatten. Darauf werden die Gefäße mit den Pflanzen gestellt.

Vorteile

Das aufblasbare Gewächshaus ist in verschiedenen Größen erhältlich. Je nachdem, wie viel Platz man benötigt, so kann man sich die Größe aussuchen. Günstig ist, dass das eine „Haus“ per Reißverschluss-System je
nach Bedarf erweitert werden kann.

Das Gewächshaus ist jederzeit und schnell an jedem beliebigen Platz aufgebaut. Ebenso kann man es wieder abbauen. Es müssen keine Rahmenteile, Folien oder Platten montiert werden. Man kann es ganzjährig draußen verwenden. Im Winter sorgt die isolierte Luft in den Kammern dafür, dass die Pflanzen vor Frost geschützt werden. Gerade mediterrane Pflanzen überstehen den Winter so meist problemlos.

Ohne Boden dient das aufblasbare Gewächshaus im Frühjahr als Frühbeet. Es schützt und wärmt Jungpflanzen.

Da das Gewächshaus über einen großen Luftraum verfügt und gut isoliert ist, bietet es gute klimatische Bedingungen für die Gemüseaufzucht. Tomaten und Paprika gedeihen ganz hervorragend darin.
Das aufblasbare Gewächshaus ist recht vielseitig. Es kann auch als Schutzabdeckung für den Kinderpool, den Sandkasten oder als Garage für Fahrräder verwendet werden. Wird es nicht benötigt, kann es äußerst platzsparend aufbewahrt werden.

Nachteile

Ein Nachteil ist der noch recht hohe Preis. Ein aufblasbares Gewächshaus, mit den Maßen 150 x 150 x 170 kostet etwa 450 Euro. In der Regel kauft man noch einen Frostwächter dazu und bei Bedarf wird eine Heizung fällig, das kostet extra.

Der Platz im Haus ist recht begrenzt. Man kann es ja nicht richtig voll stellen. Immerhin muss man zum Gießen noch hineinkommen. In den kleineren Häusern wird es dann eng. Man kommt schlecht an die hinten stehenden Pflanzen heran.

Außerdem geben viele Käufer an, dass die Gewächshäuser von Anfang an nicht dicht waren. Reklamationen werden häufig nicht angenommen, angeblich sind die Fehler auf falsche Handhabung zurückzuführen. Es werden zwar Reparatursets zur Verfügung gestellt, aber die bringen in der Regel nicht viel. Es ist sehr schwierig, die undichte Stelle zu finden.