Gewächshaus aus Doppelstegplatten - Vorteile & Bau

Gewächshaus aus Doppelstegplatten - Vorteile & Bau Gewächshaus aus DoppelstegplattenEin Gewächshaus ist für Hobbygärtner immer eine lohnende Anschaffung. Gemüse, Salate und Zierpflanzen wachsen und gedeihen unabhängig von der Witterung rund ums Jahr. Schon im Frühjahr, wenn die ersten frischen Salate in den Geschäften teuer angeboten werden, kann man sich aus dem eigenen Gewächshaus selbst versorgen. Doch dazu muss dieses entsprechend gebaut und ausgerüstet sein. Für Ganzjahresgärtner ist deshalb ein Gewächshaus aus Doppelstegplatten ideal. Dazu werden die unterschiedlichsten Modelle und Größen angeboten, ebenso verschiedene Arten

von Doppelstegplatten. Hier sollte man prüfen und abwägen, welches in Anbetracht der Heizkosten und der längeren Haltbarkeit am ehesten infrage kommt.

Die Vorteile eines Gewächshauses aus Doppelstegplatten

Doppelstegplatte ist nicht gleich Doppelstegplatte. Es gibt Unterschiede in der Stärke und in der Qualität. Alle werden zwar unter der Bezeichnung Isolierverglasung geführt, doch bei einer ganzjährigen Nutzung spart man bei stärkeren Stegplatten einiges an Heizkosten. Bruch- und hagelfest sind fast alle Doppelstegplatten, auch eine Schattierung ist meist überflüssig. Zudem sind die Oberflächen UV-geschützt und bewahren so auch nach Jahren ihre Lichtdurchlässigkeit. Manche Hersteller bieten auch Kombinationen an mit Doppelstegplatten-Dach und Glas-Seitenwänden.

Doppelstegplatten 6 mm stark

Doppelstegplatten bieten eine gute Isolierung am Gewächshaus. Gegenüber einer normalen Verglasung spart man einen erheblichen Teil an Heizkosten. Doch herkömmliche Stegdoppelplatten sind weniger lange haltbar, nicht hagelfest und die Lichtdurchlässigkeit vermindert sich mit der Zeit. Dagegen sind Doppelstegplatten aus Polycarbonat qualitativ sehr hochwertig und langlebig. Diese Isolierverglasung ist bruch- und hagelfest, es muss nicht schattiert werden. Durch eine beidseitig UV-geschützte Oberfläche bleibt die Lichtdurchlässigkeit auch nach jahrelangen Witterungseinflüssen sehr gut erhalten. In dieser Stegplattenstärke gibt es Gewächshäuser in gewölbter Form, wie Folienhäuser, aber auch in Hausform mit Giebeldach.

Doppelstegplatten 16 mm stark

Auch hier gibt es qualitative Unterschiede. Doch wer lange Freude an seinem Gewächshaus haben möchte, wählt ebenfalls Polycarbonat-Doppelstegplatten. Sie sind besonders wärmedämmend und lichtdurchlässig. Angeboten werden außerdem Plexiglas-Doppelstegplatten in dieser Stärke, sie sind jedoch weniger hagelfest. Hier könnte ein Hagelschutznetz jedoch Abhilfe schaffen. Allerdings hat das Plexiglas auf der Innenseite eine spezielle Beschichtung, die verhindert,
dass Kondenswasser auf die Pflanzen herabtropft.

Trotz guter Isolierung ist bei beiden Plattenstärken eine zusätzlich Heizung notwendig, wenn das Gewächshaus das ganze Jahr über bepflanzt wird. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
  • Ein leistungsstarker Gas- oder Petroleumofen
  • Ein Heizlüfter speziell für Gewächshäuser
  • Eine Umluftheizung, energiesparend
  • Eine Hochleistungs-Heizkanone
Der Aufbau des Doppelstegplatten-Gewächshauses

Gewächshaus-Modelle sind meist als Bausatz mit Aufbauanleitung erhältlich. Schon hier zeigt sich die Qualität des Herstellers:
  • Sind alle Teile vorhanden und korrekt nummeriert
  • Ist die Aufbauanleitung gut verständlich
  • Ist der Aufbau ohne Spezialwerkzeuge möglich
Für das Fundament gibt es verschiedene Möglichkeiten. Kleine, preiswerte Gewächshäuser verfügen oft nur über eine Bodenverankerung, die bei starken Stürmen weniger haltbar ist. Besser ist ein werksseitig geliefertes Aluminiumfundament oder ein Basisprofil, welches auf einem Betonfundament befestigt wird. Darauf achten, dass bei großen Gewächshäusern zusätzliche Verankerungen dabei sind. Nach dem Setzen des Fundamentes werden die Profile der Seitenwände und Giebel vormontiert und mit dem Fundament verschraubt. Auch bei den Profilen ist gute Qualität für eine lange Haltbarkeit wichtig. Es empfehlen sich feuerverzinkte oder einbrennlackierte Aluminiumprofile. Für die Dachkonstruktion montiert man das Firstprofil auf die Giebel und

schraubt die Dachsprossen an den markierten Stellen fest. Dann werden die Fenster und Türen vormontiert und eingesetzt. Einige Hersteller bieten hier variable Gestaltungsmöglichkeiten gegenüber den Grundmodellen. Danach werden die Doppelstegplatten eingesetzt. Dazu legt man sie genau nach der Aufbauanleitung auf die Gummidichtungen der Aluminiumprofile und befestigt sie. Wenn alles richtig montiert wurde, müsste das Gewächshaus gut und sicher stehen.

Welche Stärke?

Doppelstegplatten gibt es in verschiedenen Stärken. Je stärker desto besser isolieren die Platten. Natürlich müssen diese Platten auch der Witterung standhalten. Somit sind sie schlagfest, falls mal bei heftigen Stürmen etwas auf das Dach fallen sollte. Auch gegen Hagel bleiben die Doppelstegplatten ohne Schaden.

Die Doppelstegplatten werden in einem speziellen Verfahren aus Kunststoff hergestellt. Sie haben eine recht hohe Lebensdauer und sind relativ einfach zu befestigen. Wichtig ist, sich Platten von namhaften Herstellern zu kaufen. Gute Qualität ist da sehr wichtig. Erstens geben diese Hersteller auf die Platten eine Garantie von mindestens 10 Jahren manche sogar auch mehr. Da sollte man auf keinen Fall sparen, man möchte doch lange etwas von dem Gewächshaus haben.

Auch sollte man von dem Kauf in den Baumärkten absehen. Gehen Sie gleich zu Firmen die Doppelstegplatten herstellen. Vergleichen Sie ruhig mehrere Firmen. Über das Internet geht das oft recht schnell. Gute Doppelstegplatten lassen nicht die ganze Wärme in das Gewächshaus. Das heißt, die Pflanzen werden somit nicht überhitzt. Falls Sie Ihr Gewächshaus auch im Winter nutzen möchten, sparen gute Doppelstegplatten eine Menge an Heizkosten ein. Durch die gute Isolierung der Platten kann keine kalte Luft in da Gewächshaus dringen.