Gewächshaus aus Holz & Glas

Gewächshaus aus Holz & Glas GewächshausDie Pracht aus Holz und Glas gehört in jeden liebevoll gepflegten Garten: Im eigenen Gewächshaus wachsen frisches, gesundes Gemüse, Kräuter und Blumen sicher und geschützt heran. Das Gewächshaus ist zudem der ideale Überwinterungsort für kälteempfindliche Kübelpflanzen.

Hochwertige und langlebige Marken-Gewächshäuser aus Holz und Glas verfügen über robustes Sicherheitsglas. Das sollte nach europäischem Standard EN 12150 gehärtetes Blankglas sein, das mehrfach stärker als normales Fensterglas ist.
Weitere Merkmale hochwertigen Blankglases sind:
  • keinerlei scharfe Kanten,
  •  eine hohe Lebensdauer und
  • die maximale Sicherheit.
Oft

wird unverwüstliches, imprägniertes Zedernholz für die Profile verwendet. So ist das Holzgewächshaus nicht nur nützlich, sondern auch eine beständige Zierde für den Garten.

Das Fundament

Wohl überlegt wird zuerst der zukünftige Standort des neuen Gewächshauses. Ein kleineres Exemplar befindet sich ideal in der warmen Sonne. Größere Gebäude oder hoch wachsende Bäume sollten nicht in der Nähe stehen.

Um Wind und Wetter trotzen zu können, soll das Gewächshaus eine stabile Basis haben. Vorzüglich eignet sich eine gegossene Bodenplatte, ein Punktfundament ist für Fertigbau-Sets ebenso geeignet.
Für dieses oft verwendete Punktfundament bohrt man vier Löcher an den späteren Eckpunkten des Gewächshauses in den Boden. In diese Löcher kommen die Seitenprofile aus geschütztem, behandeltem Holz. Später gießt man die Löcher mit Beton auf.

Man bohrt die Löcher 50 bis 80 Zentimeter tief, so wird das Gewächshaus frostsicher stehen.
Andere Möglichkeiten zur Gestaltung des Fundaments sind das Gießen eines Streifenfundaments oder das Verlegen imprägnierter Holzbohlen als Unterlage.

Bei der Auswahl des Fundaments spielt die zukünftige Größe des neuen Gewächshauses eine bestimmende Rolle.

Der Aufbau

Bevor die praktische Arbeit beginnen kann, sollte man die Aufbauanleitung gründlich studieren. Je mehr Arbeitsschritte und Besonderheiten man verinnerlichen kann, umso schneller und sicherer erfolgt der Aufbau.

Dann sollte man alle Päckchen auspacken und kontrollieren. Dann legt man sich ausnahmslos alle notwendigen Werkzeugteile zurecht. Erst wenn man sicher ist, dass man die Arbeit aus Unsicherheit später nicht unnötig unterbrechen muss, beginnt man mit dem Aufbau.
An allen Teilen könnten scharfe Kanten vorhanden sein. Deshalb trägt man Schutzhandschuhe, die zudem für einen
festen und sicheren Zugriff der Hände sorgen.

Man sollte schrittweise vorgehen und keinen der Arbeitsschritte überspringen. Viele Fertigbau-Gewächshäuser aus Holz und Glas werden via Stecksystem zusammengebaut. Bohren oder kleben muss man dann nicht.
Jetzt legt man sich die Bodenprofile in der vorgesehenen Form zurecht. Dann werden sie miteinander verbunden. Man beachtet die rechten Winkel.
Anschließend baut man nacheinander unter Verwendung der richtigen Giebelprofile die Vorderwand und die Rückwand auf. Dann werden alle Senkrechtprofile und alle Verstrebungen der Anleitung entsprechend montiert.
Spätestens an dieser Stelle benötigt man einen Helfer, der die Teile der Konstruktion festhält, bis alle Holzprofile miteinander verschraubt sind.
Als Nächstes werden die Verbindungen zwischen Vorder- und Rückwand montiert. Dann folgen die Streben der Seitenwände. Zum Schluss montiert man das Firstprofil und baut die Regenrinne an.

Hat man das gesamte Holzgerüst seines neuen Gewächshauses aufgestellt, richtet man die Konstruktion sorgfältig mit einer Wasserwaage aus.
Dieser unverzichtbare Arbeitsschritt ist gewissenhaft auszuführen, denn das Gewächshaus muss unbedingt waagerecht stehen. Sonst lassen sich die einzelnen Glasplatten gar nicht einpassen.
Zuletzt werden die Verglasungsplatten

eingepasst, Türen und Dachfenster werden montiert. Ist das neue Gewächshaus aus Glas und Holz fertig aufgebaut, wird noch der Rahmen mit dem Fundament verschraubt.

Das Zeitbudget

Schnell und in wenigen Stunden ist der Aufbau eines Gewächshauses nicht zu machen. Eingeplant werden muss mindestens ein kompletter Tag. Treten Komplikationen auf, dauert das Unterfangen auch länger.

Vorteile & Nachteile

Gewächshäuser aus Holz sehen sicherlich schöner als Aluminium aus. Normale Gewächshäuser versteckt man oft im hintersten Teil des Gartens. Holzgewächshäuser sind ein sehr schöner optischer Blickfang für den Garten. Sie können es mitten in Ihren Garten stellen, als eine schöne Anlaufstelle für Gemeinsamkeiten. Das Holz besteht meist aus massivem Kiefernholz. Wer nicht unbedingt auf den Preis achten muss, kann für sein Gewächshaus auch Zedernholz wählen. Kiefernholz hält sicherlich die Wärme besser als Aluminium. Zedernholz allerdings wärmt im Winter und kühlt im Sommer. Was in einem Gewächshaus nicht unerheblich ist. Allerdings ist Holz vor allem Zedernholz wesentlich teurer als Aluminium.

Wichtig ist natürlich, dass man das richtige Holz für das Gewächshaus nimmt. Die Entscheidung hängt da natürlich von dem jeweiligen Geldbeutel ab. Aluminium ist auf jeden Fall nicht so pflegeintensiv wie ein Holzhaus, vor allem hält es auch länger. Holz muss regelmäßig mit spezieller Farbe gestrichen werden. Bei guter Pflege hält das Gewächshaus auch einige Jahre, allerdings nicht so lange wie aus Aluminium. Das sollte man beim Kauf oder selber bauen immer beachten.

Die Feuchtigkeit draußen sowie von innen ist nicht außer acht zu lassen. Ein großer Vorteil von Holzgartenhäusern ist, dass sich weniger Schädlinge und Krankheiten im Gewächshaus breitmachen können. Durch den Holzgeruch bzw. den Geruch vom Pflegemittel fürs das Holz, schreckt die Schädlinge ab. Somit verringert sich sehr stark die Krankheiten die Pflanzen befallen können.