|
Kleingewächshaus - Technik, Nutzung und Anbau |
|
Gartenarbeit -
Gewächshaus / Gewächshäuser für den Garten
|
Kleingewächshaus clever bewirtschaftenSie sehen nett aus im heimischen Garten und machen in der Tat eine Menge her, was genauso genommen jedoch in Anbetracht ihrer Nützlichkeit und ihrer Effektivität wahrlich recht unwichtig erscheinen mag. Denn vielmehr steht natürlich die Aufzucht und die Pflege der Pflanzen, bzw. deren sinnvolle, geschützte Unterbringung im Vordergrund.
Vor der Bepflanzung eines Kleingewächshauses im Garten ist es sinnvoll, sich zuvor bereits Gedanken in Bezug auf die künftige Bepflanzung zu machen, denn Fakt ist, dass sich nicht alle Pflanzen gleichermaßen miteinander „verstehen“. Soll das Kleingewächshaus beispielsweise lediglich dazu dienen, Blumen und Zierpflanzen zu beherbergen, so
sollte der Hobbygärtner Wert darauf legen, z.B. Osterglocken und Tulpen, bzw. Dahlien und Rosen nicht nebeneinander zu platzieren.
Denn wissenschaftlichen Studien zufolge verhält es sich so, dass die „unterirdischen“ Bestandteile von Narzissen gewisse Stoffe absondern können, die Tulpen, Rosen et cetera nicht sonderlich „zu schätzen wissen“. Sinn macht es logischerweise überdies ohnehin nicht, hoch wachsende Blumen und Pflanzen in einem Kleingewächshaus unterzubringen, vielmehr sollten es hier Gemüse oder - wenn es denn Zierpflanzen sein sollen - Bodendecker oder Stiefmütterchen & Co. sein.
Dekorative Pflanzen gehören nämlich stets an die „frische Luft“, denn sie wollen doch „gesehen“ werden…! Wozu sollte man diese herrlich bunten, duftenden Gewächse in einem Kleingewächshaus unterbringen, wenn sie doch mit all’ ihrer Farbenpracht den Garten in ein leuchtendes, erfrischendes Botanikreich zu verwandeln vermögen?
Hilfreich wäre in dieser Hinsicht allerdings schon die Aussaat der genannten Zierpflanzen in einem Kleingewächshaus. Denn auf diese Weise ist in aller Regel ein gesundes Anwachsen der Sämlinge gewährleistet, was im Endeffekt natürlich eine hervorragende Basis für das weitere Wachstum der Pflanzen bedeuten kann.
Ist nun schlussendlich das Kleingewächshäuschen mit den richtigen Pflanzen, bzw. Sämereien bestückt, so ist es - insbesondere bei einer zu starken Sonneneinstrahlung, bzw. Wärmeeinwirkung - unabdingbar, auch auf eine ausreichende Belüftung (und Bewässerung!) zu achten.
Übrigens ist es freilich überdies auch möglich, ein Kleingewächshaus als Überwinterungsmöglichkeit für alle möglichen Pflanzenarten einzusetzen. Stauden, Blumenkübel, aber auch Kakteen usw. sind in der Tat dankbar für jede Art Schutz gegen Kälte, Frost und andere Unannehmlichkeiten.
Hierbei sollte der Hobbygärtner allerdings in regelmäßigen Abständen prüfen, ob, bzw. inwieweit ein zusätzlicher Schutz in Form einer Heizanlage, Decken oder Matten angebracht ist.
|