Mini-Treibhaus für die Pflanzenanzucht

Mini-Treibhaus für die Pflanzenanzucht

Ein Mini-Treibhaus ist für die Pflanzenanzucht im Haus besonders gut geeignet, denn es findet auf der Fensterbank beispielsweise in der Küche, bequem seinen Platz und man kann so z.B. Kräuter für den täglichen Bedarf züchten.

Auch wenn man keinen eigenen Garten hat, ist das Mini-Treibhaus eine gute Lösung, um trotzdem auf frische Kräuter zurückgreifen zu können und dass das ganze Jahr über. Neben Küchenkräutern kann man in einem Mini-Treibhaus für die Pflanzenanzucht aber auch Blumen vorziehen, die später ins Freiland gesetzt werden.

In der Regel besteht ein Mini-Treibhaus für die

Pflanzenanzucht aus einer stabilen Kunststoffwanne mit einer transparenten Abdeckung, ebenfalls auf Kunststoff. Erhältlich ist es in verschiedenen Größen, sodass man das passende Mini-Treibhaus für den vorhandenen Platz auf der Fensterbank finden kann.

Funktionsweise von einem Mini-Treibhaus für die Pflanzenanzucht

Ein Mini-Treibhaus funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Treibhaus, welches man aus dem Garten her kennt. Durch die Einstrahlung der Sonne bzw. durch eine künstliche Beheizung wird die Luft im Innern des Treibhauses erwärmt.

Wegen der Abdeckung kann diese Wärme nicht entweichen, was dafür sorgt, dass die Temperaturen im Treibhaus höher sind und auch die Luftfeuchtigkeit steigt. Beide Faktoren sind sehr wichtig für die Ansaat und die Aufzucht von Pflanzen.

border="0" style="float: left;" />Da die Abdeckung über Lüftungsschlitze verfügt, kann es im Innern des Mini-Treibhauses aber nicht zu einer Überhitzung kommen. Damit herrscht in einem Mini-Treibhaus für die Pflanzenanzucht immer ein optimales Klima.

Pflanzanleitung für ein Mini-Treibhaus

Neben dem Mini-Treibhaus selbst ist das richtige Substrat erforderlich. Im Idealfall handelt es sich hierbei um ein spezielles Anzucht-Substrat, denn es verfügt über bestimmte Eigenschaften, die für die Anzucht im Mini-Treibhaus von Vorteil sind. Anzucht-Substrat ist relativ nährstoffarm und beinhaltet eine reduzierte Anzahl an abgestimmten Pflanzennährstoffen.

So kann verhindert werden, dass jungen Pflanzen sofort in die Höhe schießen und damit recht instabile Triebe bilden. Stattdessen wird durch das Anzucht-Substrat das gesunde  Wurzelwachstum gefördert. Das Substrat wird direkt in die Bodenwanne des Mini-Treibhauses gegeben. Auf die Erde werden dann die Samen der Kräuter, Gewürze oder Pflanzen gegeben, die man im Mini-Treibhaus heranziehen möchte.

Da es sich bei Küchenkräutern zum überwiegenden Teil um Lichtkeimer handelt, ist es wichtig, dass die Samen nicht mit Erde bedeckt werden. Im Anschluss wird die Erde gut bewässert und in die Fensterbank gestellt. Die meisten Kräuter und Gewürze keimen nun bereits nach ein bis zwei Wochen und können dann entsprechend schnell auch geerntet werden.

Welche Kräuter dabei angepflanzt werden, kommt auf den persönlichen Geschmack eines jeden an. Besonders beliebt sind die Klassiker Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum. Bei einem Gang durch die Gartenabteilung in einem Baumarkt kann man sich Inspirationen holen. Hier ist eine Reihe von Tütchen mit Samen vorhanden, die sich alle im Mini-Treibhaus züchten lassen.

Auf der Rückseite einer solchen Samentüte ist immer auch eine genaue Anleitung für die Aussaat gegeben, sodass man nicht viel falsch machen kann. Jedoch sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die einzelnen Samentütchen unbeschädigt sind und das Verfallsdatum noch nicht erreich ist.

Ist

eine Samentüte wellig, dann ist sie einmal nass geworden, was die Keimfähigkeit der Samen einschränkt. Derartige Samentütchen sollte man besser nicht kaufen.