Petroleumheizung für Gewächshäuser

Petroleumheizung für Gewächshäuser

Gewächshäuser haben den Vorteil, dass man schon selbst gezogenes Gemüse vor der eigentlichen Erntesaison genießen kann. Der Grund ist das ständig feuchtwarme Klima in einem solchen Gewächshaus. Da ein Gewächshaus meistens zu Zeiten verwendet wird, wo es im Freiland noch zu Frost kommen kann, gibt es Heizungen für Gewächshäuser.

Diese gewährleisten auch bei geringen Außentemperaturen eine gleichbleibende Wärme im Gewächshaus, so dass das Wachstum der darin befindlichen Pflanzen nicht gestört wird. Zum Betrieb einer Gewächshausheizung können verschiedene Heizmittel verwendet werden. So gibt es erdgasbetriebene, welche die mit Strom laufen oder Petroleumheizungen. Jede

Heizungsart hat ihre Vor- und Nachteile, die vor dem Einbau bedacht werden sollten.

Eine Petroleumheizung benötigt zuerst einmal einen Tank, in dem das Petroleum gelagert wird. Es gibt verschiedene Größen. Beispielsweise brennt ein Tank mit einem Inhalt von ca. 4,5 Litern etwa 7 Tage und bringt eine Heizleistung von ungefähr 0,3 kW/h bei einer Größe des Gewächshauses von 4 Quadratmetern.

Welche Leistung und welchen Verbrauch eine Petroleumheizung für Gewächshäuser hat, hängt vor allen
Dingen von der Größe des Gewächshauses ab und von der Größe des Tanks.

Die einfachsten Varianten sind so genannte Frostwächter, die sich zum Beispiel durch einen Temperaturfühler bei Minusgraden selbsttätig einschalten. Diese sind zugleich auch recht klein und somit am besten für kleine Gewächshäuser geeignet. Oft sind diese Frostwächter um die 10 Zentimeter hoch und etwa 30 Zentimeter breit. Sie benötigen also wenig Platz. Die Anschaffungskosten sind ebenfalls recht günstig.

Die nächsthöheren Klassen sind dann die Einzelbrenner für Gewächshäuser von ungefähr 4 Quadratmetern ausreichend und für größere Gewächshäuser gibt es Doppelbrenner. Weitere Petroleumheizungen für noch größere Gewächshäuser sind ebenfalls erhältlich.

Die Vorteile von Petroleumheizungen sind wohl eindeutig der geringe Platzbedarf und die Sparsamkeit beim Brennstoffverbrauch. Außerdem ist das Verlegen von Leitungen nicht nötig. Petroleumheizungen sind durch ihre geringe Größe und ihr geringes Gewicht leicht zu transportieren und an einem anderen Ort aufstellbar. Der Nachteil ist, dass man ständig die Füllhöhe des Tanks im Auge behalten muss. Petroleum selbst kann man bei jedem Heizöllieferanten ordern. Üblicherweise wird es in Kanistern oder Flaschen abgefüllt.

Für eine durchgängige Heizperiode ist die Petroleumheizung nicht geeignet, weil ein häufiges Nachfüllen des Brennstoffes erforderlich ist. Außerdem verfügt sie nur bedingt über die Leistung, die zum Beheizen des Gewächshauses bei längeren Frostperioden nötig ist. Sie ist bestens zum Halten der Temperatur über Nacht geeignet.  

Weiterhin ist eine unangenehme Nebenwirkung von Petroleum das Entstehen von Ruß. Die modernen Petroleumheizungen haben aber dafür einen Filter.