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Hecken als Alternative zum Gartenzaun |
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Gartenarbeit -
Hecke - Pflanzen, Verschneiden und Pflegen
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Hecken als Alternative zum GartenzaunHecken haben eine große Bedeutung für den Artenschutz und werden deshalb gerne in den Garten mit eingebracht. Sie bieten vielen Tierarten einen Lebensraum. Hecken bilden auch eine gute Alternative als Gartenzaun. Sie sind durch ihre Dichtheit ein guter Sichtschutz und eine vollwertige Abgrenzung des eigenen Grundstücks.
Außerdem vermögen auch einige Pflanzenarten den Straßenlärm etwas abzumildern. Wer sich für eine Hecke als Gartenzaun entscheidet, muss den im Nachbarrecht festgelegten Grenzabstand einhalten. Die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und können im
Internet nachgelesen werden.
Für eine Hecke, die die Funktion eines Gartenzaunes übernehmen soll, ist die Sortenauswahl wichtig. Geeignet sind vor allem schnellwüchsige Sorten, wie zum Beispiel Scheinzypressen. Sie treiben im Jahr bis zu einem Meter aus. Ihr Nachteil ist allerdings, dass sie gerade als Grundstücksgrenze eventuell im Jahr mehrmals geschnitten werden müssen, um einen ordentlichen Eindruck zu machen und vor allem Streitigkeiten zu vermeiden.
Weitere Heckenarten sind Hainbuche, Rotbuche, Eibe und Feldahorn. Diese werfen allerdings im Herbst ihre Blätter ab, verlieren also einen gewissen Teil ihres Sichtschutzes und verursachen noch mehr Arbeit. So kann man sich auch für immergrüne Hecken entscheiden. Hier bietet sich beispielsweise die Buchsbaum – Sorte `Raket` an, die eine Höhe von 1,50 Meter erreichen kann. Ebenfalls der Thujabaum ist als Sichtschutzhecke geeignet.
Die Pflanzzeiten der einzelnen Gehölze sind unterschiedlich. Laub abwerfende Gehölze werden im Oktober gepflanzt. Immergrüne Heckenpflanzen und Koniferen sollten bereits ab August bis September in den noch warmen Boden gesetzt werden, so können sie vor dem Winter noch gut anwurzeln. Das macht sie gegen Verdunstungsschäden widerstandsfähiger.
Ausnahmen gibt es überall, so auch beim Pflanzen von Heckenpflanzen: Hainbuchen, Rotbuchen und Lorbeerkirschen bilden diese. Sie können von April bis Mai in die Erde eingebracht werden.
Die Pflege der Hecke richtet sich ebenfalls nach der gewählten Sorte. Die Laub abwerfenden Gehölze erhalten im Frühjahr vor dem Austrieb ihren ersten Formschnitt, der zweite folgt zum Ende des Sommers oder im Winter. Der Buchsbaum wird im Frühsommer geschnitten, die Hainbuche im Hoch- bis Spätsommer und der Thujabaum im Früh- bis Hochsommer.
Wegen der unterschiedlichen Pflegeansprüche sollten Sie sich beim Kauf der Heckenpflanzen beraten lassen. Oder Sie nutzen das Internet oder die reichlich vorhandene Literatur zu diesem Thema. Dann werden Sie lange Freude an Ihrer Hecke als Gartenzaun haben.
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