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Eibenhecke - Pflanzen, Schneiden

Taxus bacatta, unsere einheimische Eibe ist eine ideale Heckenpflanze, wenn man mal davon absieht, dass fast alles an ihr giftig ist. Es gibt verschiedene Sorten von Eiben. Wer die grünen nicht so mag, kann es ...



mit einer gelben Sorte versuchen, z.B. der Taxus bacatta 'Washingtonii', der gelben Straucheibe.

Der Vorteil der Eiben liegt darin, dass sie immergrün sind. Es sind edle und leider auch teure Gewächse. Eiben werden sehr alt und wachsen so gut wie überall. Sie kommen mit wenig Licht und kargen Böden aus. Sie können locker mannshoch wachsen und bietet einen optimalen Sichtschutz. Gut ist, dass sie auch den Wurzeldruck hoher Bäume aushalten. Eiben sind absolute Überlebenskünstler. Aus ihrem Wurzelgeflecht regenerieren sie sich immer wieder, selbst wenn der Stamm zerstört oder verfault ist.

Der Pflanzabstand von Eiben, die als Heckenpflanzen gedacht sind, sollte mindestens 60 cm betragen. Bei schwachwüchsigen Sorten wählt man einen etwas geringeren Abstand. Der Standort für die Hecke kann sonnig, halbschattig und sogar schattig gewählt werden. Die Pflanzen sind mit allem zufrieden. Sie wachsen auf jedem Boden und kommen selbst auf felsigem Untergrund zurecht. Man lockert den Boden doppelt so ...



tief auf, wie der Pflanzcontainer tief ist. Der Aushub wird maximal so tief wie der Pflanzcontainer. Die Erde muss nicht verbessert oder angereichert werden. Man kann beim Pflanzen etwa eine handvoll Urgesteinsmehl in jedes Pflanzloch geben. Man muss Eiben ansonsten nicht düngen. Nach dem Pflanzen muss natürlich reichlich gewässert werden. Auch in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung benötigt die Eibe regelmäßig Wasser. Danach ist sie so gut eingewurzelt, das sie sich selbst versorgt.
Eibenhecken sind pflegearm und dicht.

Eibenhecken schneiden ist kein Problem. Sie vertragen jeden Schnitt, sogar wenn man sie bis auf 10 cm Höhe runter schneidet. Sie treiben auch aus dem Altholz wieder aus. Allerdings dauert es nach einem Radikalschnitt Jahre, bis sich die Hecke wieder aufgebaut hat. Besser ist ein regelmäßiger Schnitt. Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt ist das zeitige Frühjahr, vor Austriebsbeginn. Dann ist die Zeit, in der die Hecke etwas unnatürlich aussieht nur sehr kurz. Im Prinzip kann man ganzjährig schneiden, aber von März bis September können Vögel in der Hecke brüten und deshalb tut man es einfach nicht. Allenfalls herausragender Neutrieb wird weggekürzt und das nicht mit einer brüllenden Heckenschere!
Vermehrt werden kann die Eibe durch Stecklinge. Bis daraus aber eine dichte, hohe Hecke wird dauert es.
Vorsicht, Eiben sind in fast allen Teilen giftig. Das ist nicht ideal für Kinder und Haustiere und ganz besonders schlimm für Pferde.



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