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Hainbuchenhecke - Pflanzen, Schneiden

Die Hainbuche ist eine sehr schöne Heckenpflanze. Sie kann drei bis vier Meter hoch werden und ist sehr schnittverträglich. Ihre Verzweigung ist sehr dicht. Mit einem regelmäßigen Schnitt kann die Hecke auf einer Höhe von einem ...



Meter gehalten werden. Der Jahreszuwachs einer Hainbuche beträgt ca. 30 bis 40 cm. Die Pflanzen können ohne weiteres einen Zaun ersetzen. Sie sind undurchdringlich. Besonders Amseln brüten gern in Hainbuchenhecken. Deshalb sollte man während der Brutzeit nicht Hecke schneiden.
Die Hainbuche ist frosthart und pflegeleicht. Sie kommt gut mit einem hohen Grundwasserspiegel zurecht, verträgt aber keine Staunässe.

Beim Pflanzen sollte man einen Pflanzabstand von etwa 50 cm einhalten. Bei Jungpflanzen ohne Ballen reicht oft ein Abstand von 40 cm. Will man die Hecke auf über zwei Meter wachsen lassen, wählt man besser einen größeren Pflanzabstand, so etwa 80 cm. Die Hainbuche mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort, kommt aber meist auch mit Schatten ganz gut klar. Der Boden sollte sandig oder lehmig sein und einen Humusanteil enthalten. Hainbuchen mögen auch ganz gern mäßig sauren Boden, aber eigentlich wachsen sie auf jedem Boden.

Die beste Pflanzzeit ist von Mitte Oktober bis Mitte November. Nach dem Pflanzen muss gut ...



gewässert werden. Direkt nach dem Pflanzen schneidet man die Pflanzen etwa um die Hälfte zurück. Das tut man, damit die Hecke im Frühjahr viele neue Triebe bekommt und schön dicht wird.

Wichtig ist, dass man die Hecke bei lang anhaltender Trockenheit gießt. Das muss man auch im Winter tun, natürlich nur an frostfreien Tagen. Ist die Hainbuchhecke richtig angewachsne, hat man kaum noch Arbeit mit ihr. Man schneidet sie zweimal im Jahr und im Herbst muss man das Laub beseitigen, welches sie verliert.
Hainbuchenhecken werden, wie die meisten Gehölze, am besten im zeitigen Frühjahr geschnitten. Schnitt, wann? Kurz vor Austriebsbeginn, im Februar oder März, ist die richtige Zeit. Man erkennt den Austrieb an den schwellenden Knospen.

Wegen dem Vogelschutz schneidet man nicht von Ende März bis September. Maximal herausragender Neutrieb wird entfernt und das bitte nicht mit der Motorsäge! Ende August sind eigentlich auch die letzten Vögel mit ihrem Brutgeschäft fertig. Man schneidet dann aber keine Hecke mehr, da der anschließend erscheinende Neutrieb nicht mehr genügend Zeit zum Ausreifen hat und im Winter sehr frostempfindlich ist.
Wenn es sein muss, kann eine Hainbuchenhecke auch mal radikal zurück geschnitten werden. Mangelhafte Vitalität und/oder extreme Kulturbedingungen könnend dabei im Ausnahmefall auch zum Absterben der Pflanzen führen. Im Zweifelsfall sollte man den Schnitt weniger Tief ansetzen und über mehrere Jahre hinziehen.



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