Terrasse anlegen aus Holz - Anleitung, Kosten

Terrasse anlegen aus Holz - Anleitung, Kosten

Holz ist ein natürliches Material. Gerade im Garten fügt es sich wunderbar in das Umfeld ein. Deshalb wird Holz auch gern für die Gestaltung von Terrassen verwendet. Bevor man eine Holzterrasse anlegt, muss man sich darüber im Klaren sein, das das Material gepflegt werden muss.

Holz ist auch nicht so langlebig wie beispielsweise Stein.

Welches Holz ist geeignet?

Auf alle Fälle sollte Hartholz verwendet werden. Am preiswertesten ist einheimisches Holz und zwar Fichten- oder Kiefernholz. Die

beiden Hölzer sind leicht zu verarbeiten und es ist unproblematisch, beschädigte Teile zu ersetzen.

Sehr gefragt ist auch Bangkirai, ein Tropenholz, das sehr trocken und hart ist. Tropenhölzer eignen sich gut für Terrassen, sollten aber nicht gekauft werden. Es wird viel zu viel Raubbau an der Natur betrieben und dass muss nicht noch unterstützt werden.

Sehr beliebt ist auch Douglasie, ein sehr widerstandsfähiges Holz, vergleichbar mit Tropenhölzern, aber aus deutschen oder europäischen Beständen. Douglasie-Balken sollten tiefdruckimprägniert sein. Das Holz ist gut geeignet und wesentlich preiswerter als Bangkirai. Douglasie kostet etwa 30 Euro pro Quadratmeter, Bangkirai 50 Euro.
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Anleitung

Für das Verlegen einer Holzterrasse ist ein ebener Untergrund notwendig. Steine, Wurzeln und alles unebene wird entfernt. Ein Sandbett als Unterlage vereinfacht die Arbeit. Es wird mit einem leichten Gefälle hin zum Garten abgezogen. Wenn der Untergrund wasserdicht ist, wird unter dem Sand eine Grobkiesschicht benötigt. Auf dem Sand wird ein Wurzelvlies ausgelegt. Dieses lässt zwar Wasser durch, aber keine Pflanzen. Auf das Vlies kommen Betonplatten und darüber Traghölzer. Diese verdübelt man in den Betonplatten. Die Befestigungspunkte in den Deckblättern sollten bei Harthölzern vorgebohrt werden. Die Hartholzdielen werden in regelmäßigen Abständen (ca. 4 bis 6 mm) quer auf die zuvor verdübelte Balkenunterkonstruktion verlegt. Man muss auf die regelmäßige, geradlinige Ausrichtung der Bohrlöcher achten, um ein sauberes Bild zu erreichen. Die Köpfe der Schrauben bleiben sichtbar. Deshalb sollte man auch Edelstahlschrauben verwenden.

Kosten

Das Holz selbst ist vom Preis recht unterschiedlich. Einheimische Fichte ist am preiswertesten und in jedem Baumarkt erhältlich. Am teuersten sind Tropenhölzer. Bei ihnen muss man mit 50 Euro pro Quadratmeter rechnen. Zwischen beiden Holzarten liegt Douglasie-Holz, eine gute Alternative. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wird es inzwischen an vielen Stellen in Europa angebaut. Es ist gut für die Terrasse geeignet und sehr langlebig. Mit 30 Euro muss man hier rechnen.

Wer seine Terrasse selbst baut, kommt natürlich am preiswertesten. Wer einen Handwerker anstellen möchte, sollte sich mehrere Angebote einholen. Die Preise weichen manchmal tüchtig voneinander ab. Entscheidend ist natürlich die Größe der Terrasse und die Lage. Wenn viele Ecken, Kanten, Rundungen oder ähnliches vorhanden sind, verteuert das die Sache natürlich. Mit gut 1000 Euro für eine normal große Terrasse ohne Extras sollte man rechnen.