Balkonsanierung - den Balkon sanierenDer Balkon ist in die Jahre gekommen. Der Fußboden hat Risse und Wasserschäden. Die Wände sehen traurig und trist aus. Da wo mal Balkonkästen hingen, haben sich Wasserflecken gebildet. Na und von der Decke wollen wir gar nicht erst reden. Dabei ist der Balkon doch das zusätzliche Wohnzimmer, die Oase der Wohnung im Mehrfamilienhaus. Es wird Zeit den Balkon zu sanieren. Überlegungen zur BalkonsanierungArbeitsumfang und Kosten sind davon abhängig, wie hoch die Erwartungen geschraubt werden. Rein prinzipiell ist alles möglich. Bauliche Veränderungen, die das Mitwirken eines Architekten erfordern, wollen hier nicht vorschlagen. Wir beschränken uns
den Balkon innerhalb seiner baulichen Gegebenheiten wieder schmuck zu machen. Planung im Familierat, damit sollte alles beginnen. Schließlich soll sich jedes Familienmitglied nach der Sanierung auf dem Balkon wohl fühlen Also Ideen sind gefragt. Wie groß ist der Balkon? Wie soll er genutzt werden? Will man auf den Balkon essen, relaxen, einen „Stadtgarten“ anlegen, oder oder … Sicherlich lassen sich einige Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder kombinieren. Steht die Planung, sollte man diese kurz skizzenhaft zu Papier bringen. Fußboden - Holz ? Keramik? Spezialplatten? Beschichtung? Kunstrasen? Wände - spachteln und streichen - welche Farbe? Glatt oder Struktur? Putz? Elektrik – zusätzlich Steckdose(n) für Toaster / Raclette? Beleuchtung, eine oder mehrere Lampen? Sternenhimmel? Soll gedimmt werden? Gibt es in der Familie oder im Freundeskreis einen Elektriker oder ist extern zu beauftragen? Dekoration - Soll eine Holz-Panelwand eingebaut werden? Blumenkästen / Blumenkübel ? Rankhilfen ? Werden neue Sitzmöbel benötigt? Ein Tisch? Liegestuhl ? Was kommt an die Wände? Bilder, Materialkompositionen, ein Geweih? ;-) ….. Harmonie auf dem Balkon Wichtig ist, dass sich Elemente vom angrenzenden Raum auf dem Balkon wieder finden, schaffen Sie harmonische Farbübergänge, vermeiden Sie abrupte Stielwechsel, schauen Sie im Internet einmal unter „Harmonielehre des Yin und Yang“ oder „Feng shui“. Eigentlich ist es aber völlig egal, wie Sie es machen, Ihnen und Ihrer Familie muß es nach dem ganzen Aufwand, den Sie treiben, einfach nur gefallen, das ist das entscheitende Kriterium.
Sie sind gut beraten, wenn Sie Ihre Planungen mit Ihrem Vermieter absprechen um ggf. späteren Ärger zu vermeiden. Das ist besonders dann unumgänglich, wenn Sie dauerhafte und nicht ohne weiteres rückbaubare Veränderungen vornehmen wollen. Eine Einkaufsliste muß aus der Planung entstehen und die einzelnen Familienmitglieder sollten in die Vorbereitung mit einbezogen werden, z.B.: Was gibt es wo? Preisrecherche. Informieren Sie sich in den einschlägigen Baumärkten und im Internet. Nehmen Sie sich dafür ruhig etwas Zeit. Manche Ideen werden erst noch im Laufe dieses Prozesses entstehen. Seien Sie flexibel und offen, das nennt sich „gleitende Projektierung“. Steht alles fest, der Kostenrahmen ist ermittelt und vom Familienrat abgesegnet, der Vermieter hat zugestimmt (Lassen Sie sich Ihren Entwurf ruhig von ihm abzeichnen.), kann es losgehen. Viel Spaß. von Peter Morgenroth
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