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Bambus als Sichtschutz


Auch nicht einjährige Kletterer wie verschiedene Arten von Waldreben, Wein und Efeu sind als „grüne Wände“ gut einsetzbar, brauchen aber in aller Regel mehr Zeit zum Wachsen, als die einjährigen Kletterer, die wahre Himmelsstürmer sind. Außerdem machen sie jährliche Veränderung im Erscheinungsbild ihres Sichtschutzes durch ihren festen Platz unmöglich.


Nicht nur Kletterpflanzen, auch Hecken bieten einen natürlichen Sichtschutz. Am besten geeignet sind Blütenhecken wie zum Beispiel Flieder, Forsythie, Garteneibisch, Sanddorn oder Schmetterlingsstrauch. Wenn sie sich richtig von der Außenwelt abschotten wollen, sollten sie zu dichten und unüberwindbaren Heckenarten greifen, wie zum Beispiel Berberitzen, Feuerdorn, Quitten, Schlehen, Stechpalmen, Weißdorn oder Wildrosen. Auch Flechtwände oder Drahtzäune können durch Berankung eine Art Hecke ergeben, ihr dunkler Hintergrund verlangt aber einen hellen Vordergrund durch weiße oder gelbe Stauden.

Eine preiswertere und vor allem schnellere Methode, sich vor den Blicken der Nachbarn zu schützen, ist das Anbringen von Bambus- oder Kunststoffmatten. Langzeit kompatibel sind solche Matten, egal ob geflochten, künstlich oder aus Bambus, allerdings nicht. Auf jeden Fall sollten sie durch regelmäßige Pfeiler gestützt und fixiert werden. Bei Sturm würde ich jedoch auch darauf keine Garantie geben.
Eine aufwendigere Methode stellt da schon der Bau eines kleinen Mäuerchens dar. Doch Vorsicht: In vielen Bundesländern gilt das Errichten einer Mauer als bauliche Maßnahme, auch wenn sie noch so klein ist. Suchen sie sich am besten einen schönen Naturstein aus, der ihnen gefällt. Als Mörtel vermischen sie einen Teil Zement zu 3 Teilen Flusssand mit Wasser. Beim Mauern Steine immer wieder hervorstehen lassen, Vorsprünge und Lücken können sie nachher mit Schmarotzer und Bodendeckerpflanzen füllen. Hier ist natürlich der Phantasie keine Grenzen gesetzt was Farben und Formen angeht - was ihnen gefällt, ist erlaubt.

von Katharina Balser



 


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