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Gartenarbeit -
Terrasse und Balkon
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Terrassenbelag aus HolzHolz ist aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften ein idealer Werkstoff für den Bau von Terrassen oder die Gestaltung des Bodens von Balkonen. Im Sommer heizt sich Holz nicht so stark auf wie Stein oder Keramikfliesen und im Herbst ist Holz angenehm fußwarm.
Holz ist wegen seiner leichten Verarbeitung und hohen Stabilität bei vergleichsweise geringem Gewicht sehr flexibel einsetzbar. Ein weiterer Pluspunkt ist die natürliche Optik. Da die meisten Terrassen und Balkone ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind, sollte man für den Bau eines Holzbodenbelags nur besonders robuste Hölzer wie Eiche, Robinie, Douglasie und ...
href="http://www.hausgarten.net/haus/holz/holzarten/sibirische-laerche.html">Lärche verwenden. Diese Holzarten können unbehandelt verbaut werden, wobei allerdings nur jeweils das Kernholz eingesetzt werden darf.
Eine gute Alternative für den Terrassenbelag sind Nadelhölzer die vorbehandelt sind, wobei von Experten hier kesseldruckimprägniertes Holz empfohlen wird. Besonders gut geeignet sind auch tropische Harthölzer, besonders das aus Ostasien stammende Bangkirai-Holz. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass tropische Hölzer das FSC-Zeichen besitzen sollten, damit man sicher gehen kann, dass es nicht aus dem Raubbau kommt. Grundsätzlich ist Bangkirai nicht mit dem FSC Zertifikat erhältlich, so dass eine Herkunft aus dem Raubbau nicht ausgeschlossen werden kann.
Wichtig ist bei einer Holzterrasse, dass für eine ausreichende Belüftung gesorgt wird und dass das Regenwasser ablaufen kann. Daher wird als Grundlage für das Trägerwerk meist ein Kiesbett angelegt. Die Unterkonstruktion sollte zudem ein ganz leichtes Gefälle ausweisen und die Fugenbreite zwischen den einzelnen Planken sollte nicht weniger als drei Millimeter betragen. So kann das Holz arbeiten und Regenwasser kann schnell abfließen.
Da Holz eine hohe Tragfähigkeit besitzt, kann mit einem entsprechenden Trägerwerk unebenes oder abfallendes Gelände ideal ausgeglichen werden. Neben all diesen genannten Vorteilen leisten Bauherren mit der Verwendung von Holz für den Terrassenbelag einen ganz eigenen Beitrag zum Klimaschutz. Jeder Kubikmeter Holz bindet 250 Kilogramm Kohlenstoff, was der Menge entspricht, die in rund 900 Kilogramm CO2 enthalten ist.
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