Terrassendielen - häufig verwendete Materialien

Terrassendielen - häufig verwendete Materialien Auf dem Grundstück oder dem Hof wird bei der Gestaltung liebevoll mit Blumen, Steinen und vielleicht auch Wasser gearbeitet. Ein schöner Garten mit Rosenbogen oder eine wundervolle Rasenfläche mit verschiedenen Obstbäumen darauf, können echte Blickfänge sein und mitunter schon den Neid der Nachbarn auf sich ziehen.

Und was wäre noch dazu ein tolles Grundstück mit Haus ohne Terrasse? Die Terrasse ist doch der Sammelpunkt der Familie. Hier wird nachmittags der Kaffee getrunken und hierher werden im Sommer die Freunde eingeladen zum ultimativen Grillfest.



Terrassen lassen sich unterschiedlich erbauen. Am häufigsten nimmt man Steine, Steinplatten oder eben auch Holzdielen. Aber die Sache mit dem Holz ist nicht ganz einfach. Nicht jede Holzsorte ist geeignet für den Terrassenbau, denn jeder kann sich vorstellen, dass beispielsweise auf weichem Kiefernholz keine Möbel stehen können, ohne schon nach sehr kurzer Zeit Spuren und Schlieren zu hinterlassen.

Deshalb geht man am besten zu einem Fachmann und lässt sich professionell beraten. Eine Terrasse kauft man sich schließlich nicht jedes Jahr und sie sollte schon eine Weile halten. Der Fachmann oder Holzhändler wird einem dann verschiedene Holzarten vorschlagen und zeigen, die zur Dielung geeignet sind. Hier ist dann wieder der eigene Geschmack gefragt.

Wovon jeder bestimmt schon einmal gehört hat, ist das so genannte Bangkirai, ein aus Malaysia oder Indonesien
importiertes Terrassenholz. Bangkirai eignet sich hervorragend für die Terrasse, denn es ist im trockenen Zustand schwerer als Wasser und außerdem sehr ölhaltig. Daraus resultiert eine hohe Resistenz gegen Umwelteinflüsse und Schädlinge jeder Art.

Wer es lieber etwas heller oder gelblicher mag, der sollte sich das Bilinga ansehen. Dieses Holz kommt aus Afrika. Es ist absolut hochwertig und dem Bangkirai durchaus gleichzusetzen.

Ebenfalls hervorragend für die Gestaltung des Außenbereichs ist die Robinie. Aus deutscher oder ungarischer Produktion zeichnen sich die Hartholzdielen durch sehr gute Verarbeitung und durch einen überaus günstigen Preis aus.

Ebenfalls ein hiesiges Holz ist die Lärche. Der hohe Harzanteil in diesem Holz sorgt für eine hohe Resistenz gegen Schädlinge. Die Lärche ist nach der Eibe das härteste Nadelholz und somit super geeignet für den Terrassenbau.

Zuletzt sei hier noch die Douglasie erwähnt. Hierbei gibt es mehrere Arten, die für eine schöne und standfeste Terrasse geeignet sind. Die Oregon - Douglasie kommt aus Amerika und sehr teuer. Aber es gibt auch hiesiges Holz. Ganz typisch für die Douglasie und wunderschön zur Geltung kommend ist die Rotfärbung nach den ersten Regenfällen.

Für jeden Geschmack und für jeden garten und natürlich auch für jeden Geldbeutel lässt sich das richtige Terrassenholz finden, allerdings sollte man nicht am falschen Ende sparen und Wert auf Qualität legen. Andererseits sollte man als Terrassenbesitzer auch wissen, dass sich jede Holzsorte, unabhängig vom Preis und von der Herkunft, mit der Zeit etwas grau zeigt. Das passiert durch die Sonneneinstrahlung, gegen die sich das Holz schützt und kann einfach nicht vermieden werden.

von Annett Biermann