Bangkirai Alternative für Massaranduba für Terrasse

Bangkirai Alternative für Massaranduba für Terrasse

Geht es um das Holz für eine Terrasse, hat man die Qual der Wahl. Viele Holzarten werden verwendet, am beliebtesten sind verschiedene Tropenhölzer, die von Natur aus beste Voraussetzungen mitbringen, um Jahrzehnte im Freien zu halten.

terrasse-holz6_flUnter anderem wird Massaranduba im Terrassenbau eingesetzt.

Was zeichnet Massaranduba als Terrassenholz aus?

Massaranduba stammt aus Südamerika, genauer gesagt aus dem Amazonasgebiet Brasiliens. Das Kernholz ist rosa bis kräftig rot, dunkelt später aber nach und wird rotbraun. Das Splintholz dagegen

ist grau rötlich. Massaranduba zeichnet sich durch eine Reihe von Eigenschaften als Terrassenholz aus.

Durch seine Zugehörigkeit zur Resistenzklasse 1 hat es eine Lebensdauer im Außenbereich, der zudem schutzlos der Witterung ausgesetzt sein kann, von mehr als 25 Jahren. Da das Holz extrem hart ist, hält es höchster Beanspruchung stand.

Daher findet Massaranduba nicht nur im Terrassenbau sein Einsatzgebiet, es wird vielmehr überall verwendet, wo es zu einer starken Beanspruchung kommt. So findet es beispielsweise im Innenausbau für Fußböden, bei Brücken und im Drechslerhandwerk weiterhin Verwendung.

Eine Voraussetzung, die es besonders als Terrassenboden attraktiv macht, ist die Barfußfreundlichkeit. Durch den hohen Anteil an natürlichem Öl schafft Massaranduba ein äußerst angenehmes Gefühl auf der Fußsohle. Massaranduba ist zwar vor einer Rissbildung nicht gefeit, doch wenn es zu Rissen kommt, dann bilden sich feine Haarrisse. Ein Splittern kommt bei Massaranduba so gut wie gar nicht vor.

Wurde Massaranduba luftgetrocknet, neigt es kaum mehr zum Verziehen und zum Verdrehen. Allerdings ist dies ein langwieriger
Vorgang, der sich letztendlich auf den Preis auswirkt.

Eine Alternative zu Massaranduba als Terrassenholz?

Obgleich Massaranduba eines der beliebtesten Hölzer für den Terrassenbau ist, gibt es trotzdem Alternativen. Ein weiteres Tropenholz ist Bangkirai. Dieses hat sich ebenfalls als Holz für die Terrasse in den letzten Jahren einen guten Namen gemacht.

Im Gegensatz zu Massaranduba stammt Bangkirai aus dem asiatischen Raum, in der Regel aus Indonesien und Malaysia. Es zählt zur Resistenzklasse II, die eine Haltbarkeit im Außenbereich von etwa 25 Jahren bescheinigt. Das ist eine gute Voraussetzung für eine Holzterrasse.

Bangkirai besitzt eine bräunliche Färbung, die anfangs gelblich sein kann. Das Holz ist hart, neigt aber zum Verdrehen und Verziehen und stellenweise Rissbildung. Bei Bangkirai kommt es manchmal zu sogenannten Kopfrissen, die man allerdings durch eine fachgerechte Montage weitestgehend vermeiden kann. Ein wesentlicher Nachteil von Bangkirai gegenüber Massaranduba ist das Ausbluten. Dieses findet man Massaranduba in der Regel überhaupt nicht.bankirai2_fl

Ein direkter Vergleich von Massaranduba und Bangkirai als Terrassenholz

Ein direkter Vergleich zwischen Massaranduba und Bangkirai als Terrassenholz ist nur bedingt möglich, da sie doch sehr unterschiedliche Merkmale aufweisen, die dem einen besser und dem anderen schlechter gefallen. Bereits bei der Farbe gibt es verschiedene Meinungen.

Wer eine dunkle Färbung bevorzugt, wird sich in diesem Falle eher für Massaranduba entscheiden, da Bangkirai heller ist. Geht es um den Preis, geht der Punkt eindeutig an Bangkirai. Auch beim Thema Umweltschutz hat Bangkirai die Nase vorn. Im Gegensatz zu Massaranduba stammt es immer häufiger aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Beide Hölzer bieten dagegen

eine äußerst lange Haltbarkeit im Außenbereich. Sie müssen nicht gesondert behandelt werden und sind selbst bei direktem Kontakt mit der Erde nicht anfällig gegen Pilze oder Fäulnis. Weiterhin bieten sie Schädlingen aufgrund ihrer Oberflächenhärte keinerlei Angriffsfläche.

In der Beziehung ist Massaranduba sogar noch stärker als Bangkirai, da es eine höhere Dichte besitzt. Allen Tropenhölzern ist dagegen wieder gemein, dass sie wegen ihrer extremen Dichte nicht auf Wasser schwimmen.