Ideen zur Terrassenbeschattung - selber bauen?

Ideen zur Terrassenbeschattung - selber bauen?

“My home is my castle” – diese Aussage trifft nicht selten auch auf die Außenanlagen zu. Insbesondere die Terrasse stellt in der sonnigen, warmen Jahreszeit eine beliebte und idyllische Rückzugsmöglichkeit dar, die sich durch Gemütlichkeit und noch dazu durch einen gewissen Schutz gegen Witterungseinflüsse aller Art auszeichnet.

balkon_flDarüber hinaus will man freilich auch gegen die neugierigen Blicke der Nachbarn geschützt sein.

Aber ohne eine spezielle Vorrichtung lässt sich dieser Wunsch nur schwerlich erfüllen. Fakt ist, dass ein

Sichtschutz überdies eine hervorragende Terrassenbeschattung darstellt. Damit ließen sich also gewissermaßen „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“.

Im Hinblick auf eine qualitativ hochwertige und optisch ansprechende Gestaltung sind der kreativen Phantasie so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Innovative Produkte aus dem Baumarkt oder Produktion „in Eigenregie“?

Ein klassisches Beispiel, das sich seit jeher bei Gartenfans einer großen Beliebtheit erfreut, ist die Markise. Die Anschaffung ist zwar mit einem vergleichsweise hohen Kostenaufwand verbunden, und auch die Installation geht zumeist mit einem gewissen Zeitaufwand einher. Jedoch kann man sodann sicher sein, über viele Jahre hinweg Freude daran zu haben.

Ein perfekter Regen- und Schattenschutz ist die „gute, alte“ Markise in jedem Fall. Bei allzu starken Regengüssen, bei Wind, Hagel, Frost et cetera sollte sie aber eingefahren und in einer schützenden Hülle verpackt werden. Wer eine Markise für die Terrasse selbst bauen will, benötigt ein gewisses, handwerkliches Geschick.

Denn diese spezielle Form der Terrassenbeschattung muss in der Regel Wind, Wetter und Regengüssen standhalten – und zwar möglichst dauerhaft.

Die kostengünstige Alternative

Auf der anderen Seite bietet sich auch die Installation eines Sonnensegels an, um beim Sonnenbad auf der Terrasse nicht allzu viele
UV-Strahlen abzubekommen. Im Gegensatz zur Markise „punktet“ das Sonnensegel vor allem durch seine scheinbar schwerelose, elegante und moderne Optik.

Auch die Tatsache, dass ein Sonnensegel – je nach Größe und Materialbeschaffenheit – meist günstiger ist, als eine Markise, spricht nach Meinung vieler Terrassenbesitzer für sich. Darüber hinaus ist es ganz nach Belieben möglich, ein Sonnensegel sowohl freistehend, als auch an der Hauswand anzubringen. Ganz gleich, ob straff gespannt oder lose hängend, ob schlicht, ob farbenfroh… - nahezu alles ist möglich. Erlaubt ist, was gefällt.

Selber bauen ist „in“!

Ein Sonnensegel lässt sich durchaus auch „in Eigenregie“ erstellen. Zu diesem Zweck werden stabile und zugleich flexible Aluminium- oder Stahlrohre benötigt, (rostfreie) Edelstahlschrauben, Metallösen sowie eine strapazierfähige Schnur, die in etwa fünf Mal so lang ist, wie die Gesamtlänge der Rohre. Zusätzlich ist ein robustes, witterungsbeständiges Textilstück, das spätere „Segel“ erforderlich.sonnensegel_fl

Nun heißt es, die Metallstangen mithilfe der Schrauben entweder zu einem Dreieck oder zu einem Quadrat zu formen. Nun wird das Textilstück mithilfe der Schnur und den Metallösen sorgfältig am zuvor erstellten „Grundgerüst“ befestigt.

Sobald das Sonnensegel fertig ist, sollte es straff gespannt und mit einem speziellen Imprägnierspray behandelt werden. Auf diese Weise wird die Bildung von Schimmel durch Feuchtigkeit verhindert.

Die Pergola – ein schattenspendendes „Highlight“ auf jeder Terrasse

Einen effizienten Schutz gegen Regen und Wind kann man von

einer Pergola zwar nicht erwarten. Jedoch bietet diese Vorrichtung – je nach Standort – auf nahezu jeder Terrasse einen hervorragenden Schutz gegen eine übermäßige Sonneneinstrahlung. Auch die neugierigen Nachbarn haben dank der Pergola keine Möglichkeit mehr, ihre Blicke ungehemmt „schweifen“ zu lassen.

Eine Pergola ist sehr leicht selbstgemacht. Die Zahl der hierfür benötigten Stützpfeiler bemisst sich nach der Länge der Pergola, ebenso die Anzahl der (Holz- oder Bast-)Wände. Des Weiteren sind Dübel, Schrauben und spezielle Verbindungsstücke vonnöten, um der selbstgebauten Pergola später die richtige Stabilität zu verleihen.

Spezielle Holz- oder Kunststoffvorrichtungen, die nach Belieben auf die Wände der Pergola angebracht werden, ermöglichen es, nachträglich Blumen oder andere Dekorationselemente zu befestigen. So wird die schattenspendende Pergola zu einem blühenden Highlight auf jeder Terrasse.