Kosten für den Terrassenbau

Kosten für den Terrassenbau

Die Kosten für den Bau einer eigenen Terrasse können sehr unterschiedlich hoch sein. Grundsätzlich wird ja schon einmal zwischen Eigenleistung und Handwerker-Arbeit unterschieden.

terrasse-holz4_flDementsprechend variieren die Ausgaben unabhängig von den Materialkosten, denn Stundenlöhne für Meister, Gesellen und Helfer beziehungsweise Lehrlinge werden nur fällig, wenn selbst keine Möglichkeit zur Erledigung der Arbeit gefunden werden kann.

Schon das Einsparen des Helfers durch eigene Handlanger-Tätigkeit ist eine Option, die Geld einsparen kann. Weitere Unterschiede in den Gesamtkosten für einen Terrassenbau

ergeben sich aus dem Material, aus dem die Terrasse gebaut werden soll.

Eine Holzterrasse ist günstig

Soll am Haus eine Terrasse aus Holz angebracht werden, ist dies wohl eine der günstigeren Möglichkeiten. Hier müssen keine Erdbewegungen stattfinden, die den Boden aus- oder angleichen. Die Unterkonstruktion aus Holz, sowie der Bodenbelag mit stabilen und gegen Witterungseinflüsse behandelten Brettern sind zudem schnell zusammengebaut.

Wer die entsprechenden Werkzeuge besitzt oder besorgen kann, ist schon halb am Ziel. Einige Helfer aus dem Freundeskreis und das nötige Know How, zum Beispiel aus Heimwerkerforen, Fachzeitschriften oder Bauanleitungen aus dem Internet – die allerdings das Wissen eines Handwerkers kaum vollständig ersetzen dürften – reichen aus, um ans Werk gehen zu können. Holz und Nägel, Schrauben und Lasuren zur Behandlung des Holzes fallen hier als einzige Kosten an.

Vorbereitungen für die Terrasse verschlingen das Geld

Einfache Beton
Pflastersteine
sind mit etwa 60 Euro pro Quadratmeter in der Kostenrechnung für die neue Terrasse anzusetzen. Aufwändigere Pflasterungen mit teureren Steinen oder inklusive eines verlegten Musters können schon einmal mit 250 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlagen.

Für Terrassen aus Holz ist der ungefähre Preis bei rund 120 Euro pro Quadratmeter anzusetzen. Hier wurden nicht nur die reinen Kosten für den Bodenbelag berücksichtigt, sondern auch durchschnittliche Kosten für das Ausfugen, den Schnitt der Steine oder des Holzes und den Unterbau in seiner einfachsten Form. Diese Circa-Preise verstehen sich inklusive Handwerker zu einem normalen Stundensatz.

terrasse16_flDies ist jedoch nicht alles, was hier an Ausgaben zu berücksichtigen ist. Vielmehr sind es die Vorbereitungen für die Terrasse, die einen hohen Prozentsatz der Gesamtkosten verschlingen. Mancher Baugrund ist nicht entsprechend vorbereitet, als dass man einfach mit dem Verlegen des Pflasters anfangen könnte. Als Faustregel gilt, je mehr Aufwand, zum Beispiel durch Felsen, weichen Torfboden oder feuchte Erde betrieben werden muss, umso teurer wird die Rechnung für die Terrasse am Ende.

Nachdem der Boden, zum Beispiel mit einer Walze verfestigt wurde, müssen hier noch Kies oder Sand, eine Sickerung und eine Einfassung der zu pflasternden Fläche berücksichtigt werden. Unebener Gartenboden muss unbedingt ausgeglichen werden; die Kosten erhöhen sich eventuell noch durch Kosten für Baumfällungen, Maschineneinsätze, wie etwa Raupen oder Bagger und so weiter.

Wichtig ist zum Beispiel auch, dass das Pflaster oder Holz – je nach Wunsch – vom Haus wegführend mit einem leichten Gefälle versehen werden. Wird dies nicht berücksichtigt, läuft das Regenwasser zum Haus hin und vernässt die Mauer oder bleibt – falls der Bodenbelag absolut in der Waage verlegt wird – stehen und

schädigt Fugen beziehungsweise das Holz. Schon beim Planen muss dieses minimale Gefälle also mit bedacht werden. Zusätzliche Kosten bedeutet dies aber nur, wenn sich der Heimwerker hier nicht selbst ans Werk traut.

Planungskosten fallen eventuell auch für Terrassen an

Beauftragt der Kunde eine Firma mit dem Bau einer Terrasse, fallen ebenso Planungskosten an. Diese sind, wie nicht anders zu erwarten, unterschiedlich hoch und richten sich nach den Details, die berücksichtigt werden müssen. Bei normal großen Terrassen ohne viel Aufwand beläuft sich das Planungshonorar auf 300 bis 400 Euro.

Mit jedem Detail, das die Terrasse verschönert, steigen auch die Planungsgebühren. Sind Höhenunterschiede zu überwinden oder viele Treppen integriert, oder wird beispielsweise eine mehrstufige Terrasse inklusive Steingarten Anlage gewünscht, sind für die Planungskosten 700 Euro oder mehr anzusetzen.