Terasse anlegen

Terasse anlegen

Eine Terasse ist sozusagen ein verlängertes Wohnzimmer im Freien und wird von allen Hausbesitzern gern genutzt. Beim Anlegen stellt sich immer die Frage, wie man das tun und welches Material verwendet werden sollte.

Die einen entscheiden sich für einen Terassenbelag aus Holz (Holzdiele), andere nutzen Betonplatten oder Natursteine.

Egal, für welches Material man sich entscheidet, die Terasse muss fachgerecht angelegt werden, ansonsten treten schnell Unebenheiten auf und sie wird zur Gefahrenstelle.

Verlegeplan

Für die Verlegung egal welchen Materials macht sich ein Verlegeplan gut. Gerade

wenn man mit Steinen oder Platten ein Muster plant, ist er unabdingbar. Auch wenn man Materialien kombinieren möchte, macht der Plan Sinn. Wichtig ist auch, ein Gefälle weg von der Terasse, in den Garten hinein einzuplanen, damit Regenwasser ablaufen kann. Für viele Terassenbeläge ist eine Unterkonstruktion notwendig, unterschiedlich je nach Material und Verlegewunsch.

Belagmaterial

Die Wahl des Belages ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern auch eine des Preises. Betonplatten sind am preiswertesten, aber dazu auch sehr pflegeleicht. Da es die Platten auch in unterschiedlichen Farben gibt, kann man damit auch schöne Effekte erzielen.

Holz wird immer wieder gern verwendet, es ist ein Naturmaterial und passt hervorragend als Terassenbelag. Man hat die Wahl zwischen recht preiswerten einheimischen
Harthölzern und teureren Tropenhölzern. Inzwischen gibt es auch Terassendielen aus Holzimitat. Sie sehen aus wie Holz, sind aber aus pflegeleichtem Kunststoff. Dieser Belag ist leicht zu reinigen, muss nicht gestrichen oder imprägniert werden, ist rutschhemmend, langlebig und einfach und zeitsparend zu verlegen.

Bodenverdichtung

Wichtig für die Terassengestaltung und -anlegung ist die mehrmalige Verdichtung des Bodens. Den dafür notwendigen Rüttelverdichter kann man sich im Baumarkt oder über einen Werkzeugverleih ausborgen. So wird der Untergrund richtig fest und sackt nicht im Nachhinein weg.

Terassenfundament

In den meisten Fällen ist ein Terassenfundament notwendig. Dafür  muss der Boden ausgehoben werden. Die Tiefe des Aushubs richtet sich nach der geplanten Belastung, der Festigkeit des anstehenden Bodens und dem vorgesehenen Material für die Tragschicht.

Für die Verlegung von Holzdielen sind mehrere Schichten Fundament nötig. Werden Steine in Sand oder Split verlegt, muss eine Randeinfassung gebaut werden, damit der Bodenbelag nicht seitlich wegrutschen kann. Meist wird eine Tragschicht benötigt. Dafür wird in der Regel Schotter genutzt. Auch Betontragschichten sind praktisch, vor allem bei Holzterassen. Außerdem ist ein Kies-Unterbau möglich. Es kommt eben immer darauf an, welcher Belag gewählt wurde. Dazu muss passend das Fundament gestaltet werden. Bei Holz muss man daran denken, dass die Unterkonstruktion vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Anleitungen

Wenn man sich für ein Material für seine Terasse entschieden hat, kann man sich einen Handwerker suchen, der einem die Terasse fertig hinstellt oder man macht es selbst. Eigenbau ist natürlich preiswerter. Anleitungen für jede Art von Terassenbelag und den Bau dazu findet man im Buch- und Zeitschriftenhandel und auch jede Menge im Internet. Hier wird oft Schritt für Schritt erklärt, wie man vorgehen muss. Auch sämtliche benötigte Materialien werden aufgezählt. Man sollte nicht allein bauen, zu zweit geht es definitiv leichter.