Terrasse anlegen - Kosten und Preise

Terrasse anlegen - Kosten und Preise

Eine Terrasse, noch dazu, wenn sie in Eigenregie angelegt wurde, ist stets ein echter Hingucker. In der Tat kommen die Außenanlagen eines Hauses ganz besonders gut zur Geltung, wenn die Terrasse zunächst sorgfältig geplant, möglichst hochwertige Bauteile organisiert und das neue Bauwerk mit größter Sorgfalt erbaut wurde.

Auch auf die Feinheiten kommt es im Zuge dessen freilich an.

Denn nur dann kann man sicher sein, lange Freude an der selbstgebauten Terrasse zu haben, ohne über kurz oder lang mit zeitaufwändigen

bzw. kostenintensiven Nachbesserungsarbeiten rechnen zu müssen.

Wie aber ist die richtige Vorgehensweise?

Expertenmeinungen zufolge macht es in erster Linie Sinn, den entsprechenden Bereich am Haus, der später als Terrasse dienen soll, schon im Vorfeld vage auszumessen und dabei gleichzeitig auch eine spätere, etwaige Bepflanzung mit einzukalkulieren.

Auf diese Weise ergibt sich nach der Fertigstellung der Bauprojektes ein durchweg harmonisches Gesamtbild. Im Rahmen dieser Vorbereitungsarbeiten kann bereits der dafür benötigte Sand, der Schotter sowie die übrigen Baustoffe, wie zum Beispiel Rahmenholz, Richtschnüre, Holzbalken, Wasserwage, Zollstock, Holzdielen (Bodenplatten) et cetera angeschafft werden.

Der eigentliche Bau

Nun kann das Unternehmen Terrassenbau in Angriff genommen und als erstes der Untergrund mit dem Sand und dem Schotter aufgefüllt werden. Die Masse muss dabei natürlich fest angedrückt und geebnet werden, um somit ein
Höchstmaß an Stabilität und Festigkeit sicherzustellen.

Dann wird das erste Rahmenholz an der Außenwand des Hauses angebracht, der geplante Terrassenbereich genau ausgemessen und durch entsprechend platzierte Eckpunkte exakt mit den Richtschnüren abgesteckt. Hier steht präzises Arbeiten im Vordergrund!

Jetzt heißt es, in bestimmten, räumlichen Abständen robuste, grobe Pflastersteine auf dem Boden zu platzieren und diese möglichst fest im Sand-Schotterbelag einzulassen. Das sorgt nicht nur für zusätzlichen Halt, sondern verhindert darüber hinaus sogar ein Eindringen von Feuchtigkeit durch die Erde und wirkt somit gleichzeitig einem eventuellen Schimmelbefall entgegen.

Erst jetzt werden die stabilen Holzbalken ausgelegt; und zwar vom bereits an der Hauswand befestigten Rahmenholz aus, jeweils parallel zueinander. (Es empfiehlt sich, diese zuvor mit einer speziellen Schutzschicht zu versehen, um ein Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden.) Eine Wasserwaage sorgt dabei für mehr Passgenauigkeit.

Wer einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz wünscht, verstreicht witterungsbeständigen Kleber bzw. Bitumenkleber auf die Holzbalken und legt hierauf anschließend noch Dachpappe aus.

Der dann folgende Schritt erfordert wiederum ein Höchstmaß an Genauigkeit, denn nun heißt es, die erste Holzdiele im rechten Winkel zum darunterliegenden Holzbalken mit speziellen Dübeln oder Schrauben zu befestigen.

Im Zuge dessen lässt sich zumindest einmal ansatzweise die spätere, optische Gestaltung der Terrasse erkennen. Nun folgen die nächsten Holzdielen, jedoch müssen diese - am besten mithilfe eines Abstandhalters, wie zum Beispiel ein kleines Holzbrettchen oder ein Zollstock - nach und nach aufgelegt und sodann mit zwei oder mehr Schrauben bzw. Dübeln befestigt werden.

Überstehende Dielen werden zu guter Letzt mit einer Säge entfernt, sodass nun der letzte Arbeitsschritt durchgeführt werden kann: die Kanten des Bodens werden gleichermaßen mit Holzdielen bestückt und mit Schrauben befestigt, sodass von der Seite aus ein gerader, dekorativer Abschluss sichtbar ist.

Je

nach Materialbeschaffenheit und Größe der neuen Terrasse müssen im Vorfeld Kosten von etwa sechshundert bis 1.500 Euro veranschlagt werden. Eine Investition, die sich in der Tat lohnt. Das gesamte Vorhaben dauert - je nach Gesamtfläche der Terrasse - etwa zwei bis vier Tage.