Terrasse fliesen - so geht's

Terrasse fliesen - so geht's

Terrassen können mit verschiedenen Bodenbelägen versehen werden. Fliesen ist eine Möglichkeit. Allerdings darf man nur bestimmte Fliesen verwenden, die sehr frostsicher sind und auch große Temperaturschwankungen aushalten.

Schwachpunkte sind außerdem die Fugen zwischen den Fliesen. Wenn diese Fugen nicht völlig dicht sind, weil sie beispielsweise porös sind, kann Wasser eindringen. Im Winter, bei tiefem Frost, kann das Eis die Platten von unten sprengen. Abhilfe schafft der richtige Fugenmörtel. Ideal ist eine dauerelastische Dichtungsmasse, die jedes Eindringen von Wasser verhindert.

Will man die

Terrasse fliesen, muss der Untergrund eben, tragfähig und sauber sein. Am besten eignet sich Beton als Untergrund. Dieser darf aber erst nach etwa 6 Monaten beklebt werden, da er bis dahin schwindet.  Ansonsten kann die Verklebung reißen.

Der Kleber für die Fliesen sollte unter kräftigem Rühren ins Wasser eingemischt werden. Es entsteht ein dicker, pastenähnlicher Mörtel, der 5 bis 10 Minuten reifen muss. Der Kleber muss innerhalb von 4 bis 5 Stunden aufgebraucht werden.

Mit dem Kleben der Fließen beginnt man an
der Hauswand. Wichtig ist das Gefälle, dass von der Hauswand weg zeigen muss. Der Kleber muss gleichmäßig aufgetragen werden, nicht dicker als 1 Zentimeter. Man streicht immer nur so viel Fläche ein, wie man in 10 bis 15 Minuten mit Fliesen belegen kann. Die Fliesen müssen schnell in das Klebstoffbett eingelegt werden.

Die erste Fliese legt man in der äußersten Ecke. Die Fliesen müssen entsprechend dem Verlegemuster angeordnet werden. Die Fliesen werden mittels eines Gummihammers in das Klebstoffbett eingeklopft. Leichter geht die Arbeit mit einer so genannten Fliesenlegerhexe. Das sind zwei dünne, genau im rechten Winkel gebogene Metallplättchen, an denen eine Richtschnur befestigt ist. Das eine Plättchen wird an der äußersten Fliese des ersten Fliesenabschnitts befestigt. Die Richtschnur wird an dem anderen Plättchen befestigt, und zwar so, dass das Plättchen stramm, aber ohne Spannung auf die Ecke der Begrenzungsfliese aufgesetzt werden kann. Die Fliese wird ausgerichtet und leicht angeklopft. Die anderen Fliesen werden entlang der Schnur verlegt.

Nach 2 bis 3 Tagen kann man die Fliesen vorsichtig begehen. Nun können die Fugen mit Fugenmörtel aufgefüllt werden. Die Dehnungsfuge wird dauerelastisch ausgespritzt.
Ganz genaue Anleitungen, wie man Schritt für Schritt vorgehen muss, erhält man auf speziellen Seiten im Internet. In Foren werden gute Tipps gegeben, wie man es am besten macht und welche Fehler man vermeiden sollte.