Terrasse pflastern - so geht's - Anleitung, Kosten

Terrasse pflastern - so geht's

Wenn man sich eine Terrasse vom Profi pflastern lässt, geht dies meist ziemlich ins Geld. Handwerkerstunden sind teuer und die Pflasterarbeiten und die gesamte Vorbereitung dauern ihre Zeit. Wenn man einigermaßen geschickt ist, kann man seine Terrasse selbst pflastern.

Schon die alten Römer nutzten Pflastersteine um ihre Innenhöfe zu befestigen und ihre Gartenwege zu gestalten. Die Auswahl an Pflastersteinen ist heute enorm. Der Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Als Anfänger sollte man sich aber nicht unbedingt mit komplizierten

Mustern befassen. Wichtig ist, dass die Pflastersteine frostfest sind. Sowohl Klinkersteine, als auch Natur- oder Beton-Pflastersteine sind gut geeignet.

Wichtig, wenn man eine Terrasse pflastern möchte, ist gute Planung und die Vorbereitung der Arbeiten. Der als Terrasse vorgesehene Bereich wird mit Pflöcken abgesteckt. Diese werden durch straff gespannte Schnur miteinander verbunden.

Bei der Vorbereitung muss auch bereits ein leichtes Gefälle von cirka 2 Zentimetern pro Meter einkalkuliert werden. Dieses muss in Richtung Garten abschüssig sein. Das Gefälle verhindert, dass sich Wasser sammeln und
in das Mauerwerk eindringen kann. So werden Feuchtschäden vermieden.

Als nächstes muss die spätere Terrassenfläche ausgeschachtet werden.  Zuerst wird der Unterbau angelegt. Dieser sorgt dafür, dass das durch die Pflastersteine sickernde Wasser ins tiefere Erdreich absickern kann. Außerdem erhält die Terrasse durch ihn ein belastbares Fundament. Die Erde wird also abgehoben und durch porösen Grobkies  oder Schutt und eine abschließende Sandschicht ersetzt. Diese Aushebungstiefe sollte mindestens 30 Zentimeter betragen.

Das grobe Steinmaterial wird mit einem so genannten Rüttler verdichtet. Auf diese Schicht kommt eine etwa 5 Zentimeter dicke Sandschicht. Die Oberfläche muss glatt sein und das Gefälle muss erhalten bleiben.  Beim eigentlichen Pflastern werden die Pflastersteine in den Sand gebettet. Am besten eignet sich dazu ein schwerer Gummihammer. Man muss darauf achten, dass die Pflastersteine noch zu einem guten Viertel über ihre endgültige Höhe hinausragen und bündig nach oben hin abschließen.

Randsteine setzt man am besten im Beton. Das verhindert ein Ausbrechen der Terrasse. Beim Setzen der Steine verwendet man am besten Distanzhalter, ähnlich denen für Fließen.  Passstücke kann man mit einer elektrischen Schneidemaschine passend schneiden.

Wenn alle Steine verarbeitet und die Terrasse gedeckt ist, wird Sand in die Fugenzwischenräume gekehrt und mit Wasser nachgespült. Diese Prozedur muss mehrfach wiederholt werden.

Exakte Anleitungen für die Pflasterung findet man im Internet. Hierbei wird Schritt für Schritt erklärt, wie man vorgehen muss.