Terrassenbepflanzung im Sommer und Winter

Terrassenbepflanzung im Sommer und Winter

Davon ausgehend, dass die Terrasse immer am Haus angelegt ist und man sie von innen einsehen kann, sollte man sie so bepflanzen, dass sie rund um das Jahr einen ansehnlichen Anblick bietet.

terrasse11_flAuf die Terrasse kann man immer Pflanzgefäße stellen und die je nach Jahreszeit bepflanzen.

Um die Terrasse kann man direkt ins Beet einpflanzen. Es gibt eine Unzahl an geeigneten Gehölzen und anderen Pflanzen.

Winter

Damit auch im Winter etwas Farbe auf und um die Terrasse

zu sehen ist, sollten immergrüne Pflanzen vorhanden sein. Wenn man beispielsweise einen Sichtschutz zum Nachbarn möchte, kann man Bambus anpflanzen. Der sieht das gesamte Jahr ansprechend aus und wird hoch genug, um als Sichtschutz zu fungieren. Allerdings darf man bei einigen Arten die Rhizomsperre nicht vergessen, sonst breitet er sich extrem aus.

Buchsbaum wirkt sowohl im Beet, als auch im Kübel. Man kann ihn gut schneiden und ihm viele Formen geben. Einige Ilexarten, wie der Japanische Säulenilex, machen sich als Randbepflanzung sehr gut. Sie wachsen nur sehr langsam und müssen nicht geschnitten werden. Ihre immergrünen Blätter wirken auch und gerade im Winter. Wer Platz genug hat, kann eine Zaubernuss anpflanzen. Sie ist zwar nicht immergrün, blüht dafür etwa im Februar, wenn kaum eine andere Pflanze Blüten zeigt. Auch der Winterschneeball blüht etwa um diese Zeit. Er benötigt nicht ganz so viel Platz.

Als Unterpflanzung eignen sich Christ- oder Lenzrosen. Sie stehen im Sommer gern schattig, im Winter aber hell. Deshalb sind sie gut unter einem sommergrünen Strauch aufgehoben. Die Lenzrosen blühen ab Februar, bis April oder in den Mai hinein. In den letzten Jahren sind auch immer mehr farbige Sorten dazugekommen, so dass man nicht mehr nur weiße Blüten hat. Die Farbpalette ist enorm, auch wenn es schwierig ist, entsprechende Exemplare zu erstehen. Lenzrosen bilden, wenn sie nicht umgepflanzt werden, große Horste und können sehr alt werden. Sie benötigen kaum Pflege. Lenzrosen kann man auch im Kübel halten, zumindest einen Winter lang. Dann ist es besser, sie ins Beet zu setzen.

Im Kübel auf der Terrasse macht sich eine Zuckerhutfichte immer gut. Man kann sie in der Weihnachtszeit sogar mit einer kleinen Lichterkette versehen. Auch eine Koreatanne eignet sich dafür. Sie wächst aber schneller und muss meist nach ein paar Jahren raus aus dem Kübel und richtig eingepflanzt werden.

Farbige Heuchera, die im Herbst in Kübel gepflanzt wurden, überstehen auch den Winter und bringen Farbe auf die Terrasse. Dazu passen verschiedene Gräser, die gut winterhart sind. Selbst
in gefrorenem Zustand, mit Raureif darauf macht diese Kombination etwas her.

Auch im Winter muss eine Terrasse nicht grau und trist aussehen. Mit entsprechender Bepflanzung ringsum und verschiedenen Pflanzgefäßen darauf, kann die Terrasse zu jeder Jahreszeit ein Blickfang sein. Zu den Pflanzen passen Dekoartikel aus Holz, Eisen oder anderen Materialien. Kleine Laternen, Zierfiguren, Garten- oder Pflanzenstecker, Windlichter, es gibt vieles, was dazu beiträgt, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

Sommer

Im Sommer ist es relativ einfach, für Farbe auf der Terrasse und um sie herum zu sorgen. Die Gartenmöbel bilden einen Teil. Sie sollten zum Haus und zum Garten passen.

Bei der Bepflanzung rings um die Terrasse kann man auf eine Fülle von Pflanzen zurückgreifen.winterblumen-ca

Um die Terrasse setzt man nicht zu große Gehölze. Nach Möglichkeit sollten sie durch Blüten oder farbiges Laub auffallen. Gartenhibiskus, Hortensien oder Rosen, alle als Hochstämme, bringen Farbe ins Beet und lassen noch viel Platz für Unterpflanzungen. Dadurch sie auf einen Stamm gezogen wurden, werden sie nicht zu groß und alles bleibt überschaubar. Dazwischen setzt man Stauden, ob Blüh- oder Blattstauden ist egal.

Als Gehölze für die Terrasse eignen sich Zierobstbäume wie ein Hängeapfel oder eine Zierkirsche. Die kleinen Bäume blühen im Frühjahr, überzeugen im Sommer durch ihren Fruchtbehang und im Herbst durch ihre schöne Laubfärbung. Man hat fast das gesamte Jahr Freude an ihnen.

Wer Pfeiler auf seiner Terrasse hat, z.B. für die Überdachung, kann diese bewachsen lassen. Das sieht immer gut aus. Man kann dazu einjährige oder mehrjährige Pflanzen wählen. Bei den mehrjährigen eignen sich Kletterrosen, Clematis, Trompetenblume, Pfeifenwinde und andere. Bei den einjährigen überzeugen Gloxinienwinde, Glockenrebe, Prunkwinde, Schwarzäugige Susanne, Duftwicke, Sternwinde, Kapuzinerkresse und einige mehr.

In Kübel kann man fast jede Art von Balkonblumen pflanzen. Auch Lilien, Gladiolen, Dahlien, Cannas und andere Zwiebel- oder Knollenpflanzen eignen sich für die Kübelhaltung und machen sich gut auf der Terrasse.  In Gartenmärkten gibt es eine Vielzahl von Pflanzen, die man auf der Terrasse platzieren kann. Auch kann man sich dort Anregungen zu einer schönen Gestaltung holen.

Wer Gartenmöbel, Dekoartikel, Pflanztöpfe und Pflanzen passend auswählt, der wird sich über eine ringsum toll gestaltete Terrasse freuen können.

Frühling und Herbst nicht vergessen

Natürlich sollte noch etwas Platz für Frühlingsblüher und typische Herbstpflanzen gelassen werden. Für das Frühjahr eignet sich z.B. eine Forsythie, idealer Weise als Hochstamm, weil die nicht zu groß wird und wo Platz genug ist, ein Rotdorn. Die typischen Frühlingszwiebelblumen sollten auch nicht fehlen. Diese kann man aber auch im Kübel auf der Terrasse direkt pflegen.

Im Herbst gibt es wunderschöne Gräser, die sich sowohl im Beet, als auch im Kübel gut machen. Dazu ein kleiner Ahorn, der mit seiner Herbstfärbung alles erstrahlen lässt. Astern, Chrysanthemen, Fette Henne und blühendes Gras sorgen für Farbakzente, ebenso wie die verschiedenfarbigen Purpurglöckchen.