Terrassendielen aus Bambus - Preise & Vorteile

Terrassendielen aus Bambus - Preise & Vorteile

Bambus wächst sehr schnell und wird dabei meterhoch. Unter günstigen klimatischen Bedingungen können manche Bambusarten bis zu einem Meter pro Tag wachsen, die meisten Sorten werden jedoch in der Wachstumsperiode täglich bis zu 30 Zentimeter höher.

terrasse-holz5_flDurch diese extreme Wuchsgeschwindigkeit haben viele Pflanzen schon nach einigen Monaten ihre endgültige Größe erreicht. Wenn sie jedoch als Baumaterial verwendet werden sollen, findet die Ernte frühestens nach etwa drei Jahren statt, weil erst dann die Halme entsprechend verholzt

sind. Sie enthalten viel Lignin und sind deshalb sehr hart.

Bambus als Bodenbelag für die Terrasse

Vor allem in Asien wird Bambus schon seit langer Zeit als Baumaterial und für viele andere Produkte benutzt, seit etwa 20 Jahren wird daraus auch Parkett für den Innenbereich und für die Terrasse hergestellt. Bei
der Verarbeitung wird hierzu das Rohr längs geschnitten, danach werden die so gewonnenen Streifen nebeneinander auf ein Trägermaterial gelegt und verleimt.

Terrassendielen aus Bambus bluten nicht aus, wie das bei vielen anderen Tropenhölzern der Fall ist, die Inhaltsstoffe des Holzes abgeben und dadurch Wände oder Mauern verschmutzen können. Mit der Zeit können die Dielen durch Sonne und andere Witterungseinflüsse etwas ausbleichen, dies kann jedoch durch die Pflege mit einem entsprechenden Mittel verhindert werden. Dazu sollte der Boden zweimal pro Jahr gründlich gereinigt und danach geölt werden. Bambus ist ein Naturprodukt, deshalb kann es bei extremen Wetterbedingungen auch zu einem Quellen und Schwinden oder zu Rissen kommen. Schwarze Stellen auf den Dielen dagegen entstehen vor allem durch angesammeltes Wasser, das nicht abfließen kann.

Bambusdielen sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich und kosten etwa 60 Euro pro Quadratmeter. Ihre Dicke beträgt circa 15 bis 20 Millimeter und sie werden mit Nut und Feder oder mit einfach zu verlegenden Klick-Systemen verkauft. Sie werden wie andere Terrassenbeläge auch auf einer Unterkonstruktion verlegt, die etwas Gefälle haben sollte, damit sich kein Wasser staut. Schnittkanten sollten mit einem Öl zum Feuchtigkeitsschutz gestrichen werden und rund um den Bodenbelag und zwischen den Dielen sollte ein Abstand von etwa fünf Millimetern gelassen werden. Befestigt werden die Dielen am besten mit rostfreien Stahlschrauben.