Bankirei-Holz - Preise & Verwendung als Terrassendielen

Bankirei-Holz - Preise & Verwendung als Terrassendielen

Bankirei-Holz wird sehr häufig als Terrassenbelag angeboten, und Sie werden in Ihrer Umgebung sicherlich einige Terrassen besichtigen können, auf denen Bankirei-Terrassendielen schon eine lange Zeit in voller Schönheit überstanden haben. Warum ist das Bankirei so gut für die Verwendung als Terrassendiele geeignet und zu welchen Preisen wird es angeboten?

 

Bankirei hat sich als Material für Terrassendielen bewährtWoher kommt Bankirei-Holz?


Bankirei-Holz stammt vom Yellow Balau-Baum, der in Südostasien wächst. Dort zählt das Bankirei-Holz zu den

wichtigsten Konstruktionshölzern, da es jeder Witterung problemlos standhält. Das gelbgrüne bis hellbraun-rötliche Holz ist eines der widerstandsfähigsten Hölzer überhaupt. Es hat eine hohe Dichte und wird bei uns der Dauerhaftigkeitsklasse 2 zugeordnet. Wenn ein solches Holz ohne Erdkontakt verbaut wird, wie es bei einer Terrasse der Fall ist, wird ihm auch auf einer nicht überdachten Terrasse eine durchschnittliche Lebensdauer zwischen 15 und 25 Jahren vorhergesagt, ohne dass es mit Holzschutzmitteln behandelt werden muss. Deshalb zählt Bankirei seit Jahren bei uns zu den Klassikern unter den als Terrassendiele angebotenen Hölzern.

 

Preise für Bankirei-Terrassendielen


Bankirei wird in verschiedenen Stärken als Terrassendiele angeboten:

  • Eine Terrassendiele mit einer Stärke von 2,1 cm und einer Breite von 12 cm wird technisch getrocknet ab rund 5,- € pro Meter angeboten. Sie ist in Längen von 2,13 oder 4,88 Metern verfügbar.
  • Die üblichen Terrassendielen sind 2,5 cm dick und 14,5 cm breit, die ersten luftgetrockneten Terrassendielen gibt es hier um 6,50 €, ebenfalls kürzer (2,45 m) oder länger (4,88 m). Die technisch getrocknete Version der gleichen Diele ist etwa 1,- € teurer.
  • Die gleichen Terrassendielen werden auch noch in Stärken von 3,5 cm (um 11,- €) und 4,5 cm (etwa 14,- €) angeboten, beide Qualitäten werden luftgetrocknet.

Technisch getrocknete Hölzer durchlaufen in einer Trockenanlage einen aufwändigen Prozess, der das Holz sehr langsam und schonend auf die gewünschte

Endfeuchte von etwa 18 % bringt. Deshalb weist technisch getrocknetes Holz kaum Trockenschäden auf. Die Trocknung verursacht jedoch einen gewaltigen Energieaufwand, was sich nicht nur auf den Preis auswirkt, sondern auch der Umwelt schadet. Dieser Qualitätsvorteil bringt vor allem bei Hölzern einen Vorteil, die für den Möbelbau gedacht sind, während Terrassendielen nach der Verlegung ohnehin das ganze Jahr dem Wetter ausgesetzt sind und andauernd Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Deshalb sind viele Holzspezialisten der Meinung, dass für eine Terrasse ebenso gut luftgetrocknetes Holz eingesetzt werden kann.

 

Echtes Bankirei ist sehr robust und ein langlebiger TerrassenbelagWenn Sie echtes Bankirei-Holz kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Holz von einem Baum mit dem botanischen Namen Shorea laevis stammt, dem echten Yellow Balau-Baum. Die Baumgattung Shorea bringt noch viele andere Holz-Qualitäten hervor, die nicht unbedingt die gleiche Dauerhaftigkeit wie Bankirei-Holz haben. So wird z. B. ein Holz mit der internationalen Handelsbezeichnung Red Balau bei uns häufiger ebenfalls als Bangkirai angeboten. Hierbei handelt es sich jedoch um ein Holz, dem nur die Dauerhaftigkeitsklasse 3 bis 4 zugebilligt wird - eine Terrasse mit einem solchen Holzbelag wird nicht sehr lange halten.

 

Ein seriöser Anbieter wird Ihnen die Dauerhaftigkeitsklasse der Dielen genau nennen können. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihr Bankirei-Holz nicht im

Regenwald abgebaut wurde, müssten Sie dann noch auf den Nachweis einer FSC-Zertifizierung bestehen, die nur für nachhaltige Forstwirtschaft vergeben wird.

 

Verwendung von Bankirei-Terrassendielen


Auch Bankirei-Terrassen profitieren von konstruktivem Holzschutz:

  • Sie sollten die Terrassendielen deshalb so verbauen, dass aufkommendes Wasser abfließen und abtrocknen kann und dass das Dielenholz keinen direkten Kontakt mit der Erde hat.
  • Bei der Verarbeitung der Bankirei-Hölzer sollten Sie darauf achten, geschnittene Bretter an den Schnittkanten mit wasserfestem Leim zu versiegeln. Denn bei freier Bewitterung könnten die Enden im Laufe der Zeit Risse zeigen.
  • Außerdem ist Bankirei ein sehr hartes Holz, die Terrassendielen sollten also jeweils vorgebohrt werden, bevor sie auf der Unterkonstruktion verschraubt werden.

Die fertige Terrasse braucht nicht mit Holzschutzmitteln behandelt werden. Es ist kein Fehler, wenn sich aus dem Bankirei-Holz nach einiger Zeit Ausblutungen lösen, das sind nur Teilmengen eines im Holz enthaltenen Öles. Ebenso wenig ist es ein Qualitätsmangel, wenn der Terrassenboden im Laufe der Zeit nachdunkelt und schließlich silbrig vergraut, diese Farbveränderung ist sogar häufig das ausschlaggebende Motiv, sich für einen Terrassenbelag aus Bankirei-Holz zu entscheiden. Wenn eine Farbveränderung im genannten Spektrum unpassende Kontraste zu Ihrer Fassade erbringen könnte, sollten Sie Ihren Anbieter fragen, ob Sie eine schon länger benutzte Terrasse besichtigen können, auf der das Bankirei-Holz Ihrer Wahl-Qualität verlegt ist. Sie können die Verfärbung des Holzes aber auch unterbinden, indem Sie das Holz regelmäßig mit einem Holzöl mit UV-Schutz behandeln.

 

Wenn Sie auf die Verwendung importierter Tropenhölzer wegen der durch den Transport verursachten CO2-Emissionen generell verzichten möchten, könnten Sie Terrassendielen aus Robinie, Kastanie oder Eiche verwenden. Diese einheimischen Bäume produzieren ein ähnlich dauerhaftes Holz wie der Yellow Balau Baum.