Kosten für Bangkirai-Dielen + Verlegen auf Terrasse

Kosten für Bangkirai-Dielen + Verlegen auf Terrasse

Bangkirai eignet sich gut für die Terrasse und den Garten, weil dieses Holz sehr witterungsbeständig ist. Es kann als Fußbodenbelag für die Terrasse, aber auch für die Laufwege am Teich oder Swimming-Pool verwendet werden und wird in Form von langen Dielen oder quadratischen Platten angeboten.

bankirai3 flKosten für Bangkirai-Dielen

Terrassendielen aus Bangkirai werden meist in einer Dicke von 20 oder 25 Millimetern hergestellt. Sie kosten etwa 50 Euro pro Quadratmeter, wobei die Ausgaben für die

Unterkonstruktion und das Verbindungsmaterial noch hinzuzurechnen sind. Quadratische Fliesen sind mit 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter etwas günstiger und oft mit Klick-Systemen erhältlich, sodass sie sich leicht verlegen lassen. Etwas höhere Preise sind meist für Dielen und Fliesen mit einem FSC-Zertifikat zu zahlen. Dieses Zertifikat gewährleistet jedoch, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und nicht aus Raubbau stammt. Früher war es etwas schwierig, im Handel zertifiziertes Bangkirai-Holz zu finden, inzwischen ist das Angebot jedoch recht gut.

Terrassendielen aus Bangkirai-Holz verlegen

Terrassendielen brauchen immer einen Unterbau aus Kanthölzern, damit die Luft zirkulieren kann und das Holz von unten nicht nass wird und zu verrotten beginnt. Diese Kanthölzer sollten
soweit möglich aus dem gleichen Holz wie der Fußbodenbelag bestehen, damit beim Quellen und Schwinden des Holzes durch Feuchtigkeit keine Risse oder Wellen entstehen. Bei den Dielen, die meist eine Dicke von 20 bis 25 Millimetern haben, werden sie in einem Abstand von etwa 50 bis 60 Zentimetern gesetzt, damit sie den Dielen genügend Halt bieten und der Boden beim späteren Begehen nicht nachgibt. Insgesamt benötigt der Terrassenbelag ein Gefälle von 1 bis 2° zum Garten hin, damit Wasser abfließen kann und sich nicht vor der Terrassentür staut. Diese Gefälle muss beim Aufbau der Unterkonstruktion berücksichtigt werden.
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Bangkirai ist ein sehr hartes Holz, das nur mit entsprechend gutem und scharfem Werkzeug bearbeitet werden kann. Es arbeitet zwar nicht so stark wie viele heimische Holzarten, trotzdem muss aber zwischen den einzelnen Dielen sowie den äußeren Dielen und der Hauswand ein Abstand von einigen Millimetern bleiben, damit keine Spannungen entstehen. Verschraubt werden dürfen die Dielen nur mit Edelstahlschrauben, denn bei eisenhaltigen Verbindungen entstehen bei der Oxidation dunkle Flecken auf dem Holz. Weiterhin ist zu bedenken, dass helle Mauern rund um den Belag beim sogenannten Ausbluten des Holzes verschmutzt werden können. Besonders während des ersten Jahres können aus dem Holz dunkle Substanzen austreten, die sich von hellem Mauerwerk nicht mehr entfernen lassen. Bei Bedarf kann daher eine Kunststofffolie zwischen das Holz und die Mauer gelegt werden.

Bangkirai-Holz ist durch seine gute Witterungsbeständigkeit für den Garten sehr gut geeignet und hat dort eine lange Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten. Es benötigt an sich überhaupt keine Pflege, wer jedoch vermeiden möchte, dass das Holz mit der Zeit vergraut, kann es einmal jährlich mit einem Pflegeöl behandeln.