Gartenmauer aus Beton anlegen

Gartenmauer aus Beton anlegen

Eine Gartenmauer bietet eine gute Alternative zum Gartenzaun. Sie verwittert nicht und bietet einen guten Schutz gegen Lärm, Wind und allzu neugierige Nachbarn und Passanten.

Bevor man nun jedoch voller Enthusiasmus an den Bau seiner Gartenmauer geht, ist das Einholen einer Baugenehmigung vorgeschrieben. Gerade wenn man eine Grundstücksgrenze mit einer Gartenmauer setzen möchte, ist die Baugenehmigung ein Muss, soll es später kein böses Erwachen wegen der Nachbarn geben. Liegen aber alle baurechtlichen Genehmigungen vor, steht dem Mauerbau nichts mehr im Wege.

Ein gern genommenes Material für Gartenmauern ist

Beton. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass der Beton inzwischen so bearbeitet wird, dass eine große Ähnlichkeit mit Naturstein besteht. Außerdem sind die Betonsteine in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Oberflächen erhältlich, der Flexibilität und Fantasie sind somit keine Grenzen gesetzt.

Besonders beliebt sind auch fertige Mauersysteme, die nur mit Nut und Feder verbunden werden. Ein Mörteln, Betonieren oder Verputzen entfällt. Mit solch einem Mauersystem kann sogar ein Laie eine standfeste Gartenmauer
anlegen, und das Schöne daran ist, dass diese Mauersysteme eine schöne Optik besitzen.

Nur beim genaueren Hinsehen kann der Betrachter feststellen, dass es sich nicht um Natursteine handelt.

Die Grundlage einer Mauer bildet immer ein Fundament, welches üblicherweise aus Beton angefertigt wird. Das Fundament sollte genug Zeit zum Aushärten haben, mindestens 7 Tage sind hier angebracht. Danach kann man mit dem Errichten der Mauer darauf beginnen.

Eine Gartenmauer aus Betonsteinen wird, sofern es sich nicht um ein Mauersystem handelt, genauso errichtet wie eine Gartenmauer aus einem anderen Material auch. Dementsprechend wird nun auf das Fundament eine Lage Mörtel aufgebracht, auf welche wiederum der erste und der letzte Stein eingesetzt werden.

Es sollte vorher ausgemessen werden, wie viele Steine benötigt werden und ob alle Steine so verwendet werden können oder ob einer der beiden Anfangssteine eventuell gekürzt werden muss.

Nach dem Einsetzen des ersten und des letzten Steines muss erst einmal die Ausrichtung erfolgen, denn schließlich orientieren sich alle folgenden Steine und daraus folgend die ganze Mauer an diesen beiden Steinen.

Eine unentbehrliche Hilfe zum Ausrichten ist die Wasserwaage, die ebenso während des gesamten Mauervorgangs zum Einsatz kommen sollte, um immer wieder die korrekte Ausrichtung zu überprüfen. Ebenfalls ist eine Richtschnur empfehlenswert, die zu Beginn zwischen den ersten und den letzten Stein gespannt wird und im fortlaufenden Prozess von Reihe zu Reihe mitgenommen wird.

Mit diesen Hilfsmitteln sollte dem Errichten einer Gartenmauer nichts mehr im Wege stehen.