Einrichtung für den Wintergarten

Wintergarten - Einrichtung, Ausstattung und Möbel

Keine Frage - der Wintergarten ist ein äußerst angenehmer Luxus. Unabhängig von Wind und Wetter lässt sich ein Stückchen Natur, wenn auch hinter Glas, sorglos genießen. Doch was hilft der schönste Wintergarten, wenn die Ideen zur Einrichtung und Gestaltung fehlen?
 

Wintergarten aus HolzZunächst sollte man sich im Klaren darüber sein, wofür der Wintergarten eigentlich verwendet werden soll. Ist er einfach nur Gewächshaus, Sitz- und Essplatz oder Entspannungsecke? Halten sie sich eher bei Helligkeit oder bei Dunkelheit in ihrem

Wintergarten auf?

Nach den Vorlieben und Bedürfnissen der Bewohner wird der Wintergarten innenarchitektonisch gestaltet.

Wintergarten als Pflanzhaus

Ist der Wintergarten ein reines Pflanzhaus, empfehlen sich vor allem steinerne Materialien auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit. Holzböden sehen zwar immer wieder schick aus, vertragen dauernde Feuchtigkeit aber nur schlecht.

Neuen Wohnraum schaffen
 

Wintergartenmöbel gibt es in den verschiedenen Farben, Formen und Preisen. Derzeit liegen allerdings Rattanmöbel an der Spitze der Beliebtheitsskala, ihr Korbgeflechtartiges Aussehen verleiht Esstischen, Sesseln, Liegen und Stühlen ein südländisches Flair. Kombiniert mit beigen, weißen oder insgesamt in Pastellfarben gehaltenen Kissen und Polstern wird das harte Material zu einer bequemen und hübschen Ausruhmöglichkeit.
 

Wer dem Rattan weniger zugetan ist,

kann zu Teakmöbeln greifen. Auch sie sehen schön aus, haben aber den Nachteil, schwerer zu sein als Möbel mit geflochtenen Einlagen. Auf Grund der Luftfeuchtigkeit müssen sie regelmäßig gepflegt werden.

Behagliche Dekoration für den Wintergarten mit KerzenAuch Kerzen, Windlichter und Gartenfackeln verschönern den Aufenthalt in einem Wintergarten und tauchen ihre Pflanzen in romantisch gedämpftes Licht.

Von Teppichen sollte man im Wintergarten lieber die Finger lassen, die Reinigung ist schwierig und das Gießen der Pflanzen wird behindert.
Ansonsten ist natürlich alles erlaubt, was ihnen gefällt. Nur sei noch gesagt, dass im Wintergarten oft weniger mehr ist: Oftmals reicht eine kleine Ecke mit ein paar Stühlen und einem Tisch, die abends schön beleuchtet wird, zum Beispiel durch in Pflanzen versteckte Strahler, um einen Wintergarten auch für vorbeigehende Fußgänger zum Blickfang zu machen.

Einrichtung von der Nutzung abhängig

Beim Einrichten ist es natürlich wichtig, wozu man den Wintergarten nutzen möchte und ob er für sich allein abgeschlossen existiert oder aber zum übrigen Wohnraum offen ist. Ist er dann beheizt oder eher ein Kalthaus? Viele Pflanzenfreunde überwintern ihre Exoten im Wintergarten. Dafür müssen dort ganz besondere Bedingungen herrschen. Als „Wohnraum“ taugt er dann kaum noch.

Sonnenliebende Pflanzen für den WintergartenSonnenliebende Pflanzen für den WintergartenDas richtige Material

Am besten ist immer, wenn man die Möbel und Einrichtungsgegenstände zu Art und Material des Hauses und des Wintergartens auswählt. Ist der Glasanbau aus Holz und Glas, machen sich Holzmöbel meist am besten. Auch Rattan passt, denn es ist auch ein Naturmaterial. Ist der Anbau moderner gestaltet, aus Metall und Glas, darf auch die Einrichtung etwas flotter sein. Wer keinen Geschmack an Metallmöbeln hat, kann es mit modernen Polyrattan- oder Aluminiummöbeln probieren.

Die Auswahl ist groß, so dass Jeder das Passende für sich finden wird.

Bei der Auswahl der Ausstattung sollte man auch nicht zu viele Materialien ins Spiel bringen. Topp im Wintergarten ist ein Zimmerbrunnen. Diese gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien, nicht nur in verschiedenen Designs. Auch hier hat man eine große Auswahl. Interessant ist sicher auch ein Vernebler als Zimmerbrunnen.

Am wichtigsten ist, dass man sich in seinem eigenen Wintergarten wohl fühlt. Wenn man mit Stiel- und Materialmix leben kann, dann sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Was nutzen die neuesten Designmöbel, wenn man sich unwohl fühlt und sich gar nicht mehr in der hauseigenen Oase aufhalten möchte.
 

von Katharina Balser