Gartenumrandung anlegen - Hecke oder Zaun?

Gartenumrandung anlegen - Hecke oder Zaun?

Durchbrechen  Sie starre Barrieren. Mit bunten Zaungästen wirken Gartengrenzen freundlicher.

Diverse Mauer und Zauntypen

Stein- oder Ziegelmauern, Mauern stellen die solideste Garteneinfriedung dar, sind jedoch teuer. Zudem bedarf es häufig professioneller Hilfe beim Errichten und Reparieren.

Holzzäune, Latten- oder Scheren- bzw. Jägerzäune zählen zu den traditionellen ländlichen Einfriedungen. Sie werden in schlichter Ausführung, die mit der Zeit verwittert und vergraut, angeboten sowie in dekorativen Varianten (teils farbig lackiert oder gebeizt).

Wenn Sie auf dem Land leben und weder

Kinder noch einen Hund haben, brauchen Sie nicht unbedingt hohe Zäune oder Mauern. Ein niedriger Zaun markiert Ihre Grenzen ausreichend und fügt sich gut in die Umgebung ein.

Metallzäune, der Stabgitterzaun aus senkrechten, an der Spitze verzierten Stäben wird mittlerweile auch in modernem Design sowie in Form nostalgisch verzierter Modelle angeboten. Die Preise sind je nach Ausführung sehr unterschiedlich. Häufig werden die Zäune mit Mauerpfeilern eingesetzt.

Hecken, Hecken sind eine attraktive Art der Einfriedung und dienen als Windschutz und Unterschlupf für Wildtiere. Leider brauchen sie viel Platz sowie einige Jahre Zeit, um heranzuwachsen, und sind teilweise pflegeintensiv.

Flechtzäune, Flechtzaunelemente können in Verbindung mit Holzzäunen zur Auflockerung verwendet werden, als Rankhilfe für Kletterpflanzen oder zur Windeindämmung.

Dekorative Flechtzäune aus schmalen, geflochtenen Holzlamellen in einen
rahmen sind trotz ihres geringen Gewichts bei guter Befestigung an stabilen Pfosten durchaus windfest. Darüber hinaus lassen sie sich gut als Sichtschutzelemente verwenden. Sehr natürlich wirkt ein klassischer Flechtzaun aus Weiden- oder Haselnussruten.

Betonsteine, Das sehr stabile und haltbare Material Beton steht längst nicht mehr nur in Gestalt grauer Blöcke zur Verfügung. Das Angebot reicht inzwischen von Formsteinen bis hin zu Natursteinimitationen.

Die Vorteile von Zäunen

Zäune erfordern ebenso viel Planung wie Mauern, sind aber preiswerter und wirken offener. Darüber hinaus lassen sie sich leichter und schneller errichten und durch Ersetzen von Latten oder Brettern einfach ausbessern. Das Materialangebot reicht von Holzlatten bis hin zu Metallelementen.

Augen- Weide

Aus Weidenruten lassen sich natürlich wirkende Zäune bauen. Dafür brauchen Sie frische, lange Ruten, die man im Herbst schneidet, sobald das Laub abgefallen ist. Dann befinden sich in den Zweigen genügend Reservestoffe, mit denen sie im kommenden Frühjahr Wurzeln bilden und frisch austreiben. Wer dagegen kein Anwurzeln wünscht, sollte einfach die Rinde abschälen. Weidenzäune lassen auch geschwungene Formen zu. Wird kein Sichtschutz gebraucht, können wenige überkreuzte Ruten eine lockere Grenze schaffen.

So verschönern Sie Zäune

Auch wenn Ihr Zaun bereits echt dekorativ aussieht, lässt er sich mit hübschen Kletterpflanzen wie Geißblatt oder Waldrebe (Clematis) noch attraktiver gestalten.

Hilfreiche Stützdrähte, Bringen Sie vor dem Hochwachsen der Kletterer Metallhaken in den Zaunpfosten oder der Mauer an, und spannen Sie daran Drähte straff auf. An ihnen können sich die Pflanzen festhalten.
Vermeiden Sie Efeu, Efeu hält sich mit Haftwurzeln direkt an der Unterlage fest und kann Mauerwerk schädigen. Für Zäune wird er mit der Zeit oft durch starkes Wuchern zur Belastung, ebenso Schlingenknöterich.

Verwenden Sie Hängetöpfe Ampeln, an Zaunpfosten oder Mauern befestigt, bieten zusätzliche Pflanzmöglichkeiten.