Zaunlatten - Kunststoff, Holz oder Alu?

Zaunlatten - Kunststoff, Holz oder Alu?

Wer ein Häuschen mit passendem Grundstück sein eigen nennt, möchte es meist auch einzäunen. Die Gründe dafür sind verschieden.

Sicherheit spielt eine große Rolle, ob man nun Eindringlinge abhalten möchte, das Anwesen zu betreten oder aber die eigenen Kinder oder den Hund am Ausbüchsen zu hindern.

Mancher Zaun hat auch nur Zierfunktion oder dient als Sichtschutz. Die Frage, die sich beim Zaunkauf immer stellt ist, welches Material sollte man verwenden? Ist Kunststoff besser als Holz geeignet oder ist Aluminium eine gute Wahl?

Jedes der Materialien hat seine Vorteile.

Kunststoffzäune

Viele Gartenbesitzer haben in den letzten Jahren die Vorteile von Kunststoffzäunen entdeckt. Hochwertiger Kunststoff ist enorm pflegeleicht und langlebig. Außerdem entsprechen die Zäune rein optisch dem traditionellen Aussehen der beliebten Holzzäune. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, Größen und Farben. So gut wie jede RAL-Farbe ist möglich. Zaunlatten aus Kunststoff sind lichtbeständig. Sie können leicht gereinigt werden, man spritzt sie einfach ab und zu mit dem Gartenschlauch ab. Kunststoffzäune müssen nie gestrichen werden. Inzwischen gibt es auch Tore und Pfosten aus Kunststoff. Die Konstruktion ist allerdings meist mit Aluminium oder Stahl verstärkt. Die Beschläge, Schraubverbindungen und Querriegel sind bei höherwertigen Zäunen aus rostfreiem Edelstahl. Zaunslatten können meist im nachhinein noch ausgetauscht werden, sollte das einmal nötig sein. Wer das Aussehen von einem Holzzaun
mag, kann sich einen Kunststoffzaun in Holzoptik zulegen. Sie sehen den Originalen sehr ähnlich.

Holzzäune

Aus den einfachsten Holzlatten kann ein schöner Zaun gestaltet werden. Hobbybastlern ist es ein Bedürfnis, ihren Zaun selbst zu bauen. Holz eignet sich als Material wie kein anderes. Holz ist ein natürliches Material und deshalb bei vielen Haus- und Gartenbesitzern so beliebt. Wer nicht alles selbst machen möchte, kann auf vorgefertigte Holzlattenzaunmodule zurückgreifen. Ein Nachteil der Holzzäune ist, dass sie gepflegt werden müssen und das regelmäßig. Ein Holzzaun muss gestrichen werden. Wie oft man das tun muss, hängt von der Holzart ab. Am besten ist, jährlich zu streichen, manchmal reicht auch alle zwei Jahre.

Aluminiumzäune

Auch Aluminiumzäune sind pflegeleicht. Außerdem verwittern sie nicht, wie das bei Holz der Fall ist. Aluminium rostet auch nicht. Aluminiumzäune sind in vielen Farben erhältlich. Das Material wird pulverbeschichtet und erhält so einen ganz individuellen Charakter. Zäune mit Zaunlatten aus Aluminium sind sehr leicht, haben ein geringes Eigengewicht. So können auch Tore mit größeren Abmessungen passend dazu gefertigt werden. Aluminiumzäune gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, ganz nach dem persönlichen Geschmack.  Auch ein solcher Zaun kann ganz einfach mit dem Gartenschlauch gereinigt werden. Er muss nicht gestrichen werden. Sollten sich Reparaturen nötig machen, ist das meist kein Problem.

Für welchen Zaun man sich letztendlich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack und von den Kosten ab. Einen Lattenholzzaun selbst zu bauen, ist sicherlich die preiswerteste Variante. Allerdings muss man die Streicharbeit jedes Jahr berücksichtigen und auch die notwendigen Pflegemittel kostet Geld. Bei Kunststoff- oder Aluminiumzäunen entstehen keine Folgekosten und man hat wenig Arbeit mit ihnen. Allerdings sind sie deutlich teurer.